Farbwahl bei Webseiten

Freitag, 21. März 2008, 15:35, Pierre Markuse

Über die Farbwahl bei Webseiten kann man einiges schreiben. Mir geht es hier vor allem um die Lesbarkeit des Textes. Dabei will ich das ganze nun mal nicht übertreiben und auf solche Dinge wie Komplementärfarben oder ähnliches eingehen, sondern einfach mal den gesunden Menschenverstand nutzen.

Ich weiß nicht wieso, aber mir begegnen immer häufiger Webseiten bei denen der Text z.B. wie folgt dargestellt wird:

Roter Text auf blauem Hintergrund

Mal ganz ehrlich, dass kann man doch kaum lesen. Einen längeren Text zu lesen wird hierbei doch zur Qual.

Wenn schon blauer Hintergrund, warum dann nicht so?

Weißer und gelber Text auf blauem Hintergrund

Das lässt sich doch gleich viel besser lesen, oder?

Wobei ich den ganz schlichten Ansatz bevorzuge:

Dunkelgrauer Text auf weißem Hintergrund

Klar müssen Hintergrund- und Textfarbe auch immer zum Stil der ganzen Seite passen, aber lesbar soll es ja dann auch noch sein. Gibt es wirklich Menschen, die roten Text auf blauem Hintergrund gut lesen können? Witzig sind auch Kombinationen wie zitronengelb auf weiß oder schwarz auf dunkelblau.

Wenn man sich selbst unsicher ist, kann man doch einfach mal ein paar Leute bitten die Seite anzugucken und zu entscheiden, ob der Text gut lesbar ist. Damit würde man schon so manch “fragwürdige” Farbwahl vermeiden.



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3 Kommentare zu “Farbwahl bei Webseiten”

  1. Endlich mal jemand der eine Meinung zu diesen Text-Trollen sagt ;)

  2. Ola!

    Klar ist Lesbarkeit eines der wichtigsten Kriterien für den Erfolg einer Webseite, aber muss es deshalb immer wieder langweiliges schwarz-weiß sein?
    Farben insbesondere ungewohnte Farbkombinationen geben einer Seite ja auch einen gewissen Wiedererkennungwert. Da schadet es mitunter mehr als es nützt, wenn alles wie ein Blatt Papier daherkommt.

    Kennst Du den ColorConstrastAnalyser (http://juicystudio.com/services/
    colourcontrast.php)? Mit diesem Tool habe ich gute Erfahrungen gemacht, wenn ich wissen wollte, ob eine Farbkombination lesbar ist.

    Noch ein Tipp für alle die ihre “unlesbaren” Farben liebgewonnen haben und sich nicht davon trennen wollen. Oft hilft es, die Schrift ein wenig größer zu machen. Gerade bei Farben die “schwimmen”, wie das berüchtigte rot auf blau, finden die Augen halt, wenn die Zeichen nicht zu klein sind und so eher als Farbflächen denn als Konturen wahrgenommen werden.

    Mit hanfigen Grüßen
    Steffen

    P.S. Vergesst mir die Farbenblinden nicht!

  3. Ne, muss natürlich nicht immer nur schwarz-weiß sein, aber man sollte halt schauen wie die von einem gewählte Farbkombination wirkt.