Ganz kurz: China, Fackkellauf und Medien
CNN hat ein Video (englisch) online, in welchem mal wieder darüber gesprochen wird, wie China das eigene Volk durch die Berichterstattung in den Medien täuscht.
Noch immer scheint sich nicht wirklich viel an der Haltung Chinas zu den Medien und der Zensurpolitik verändert zu haben.
Ein Beispiel ist die Erreichbarkeit der englischsprachigen Wikipedia. Diese soll wohl in den größeren Städten Chinas wieder erreichbar sein, für die Regierung “unpassende” Artikel sind aber weiterhin blockiert.
Irgendwann kommt der Moment, wenn China Seiten nicht nur sperrt, sondern on-the-fly durch eigene, der Regierung genehme Versionen, ersetzt. Auf diese Weise merkt ein Großteil der Bevölkerung nichts von der Zensur und man läuft nicht Gefahr, dass dagegen protestiert wird.
Chinas Regierung hat Glück, dass China ein wichtiger Wirtschaftspartner vieler anderer Länder ist. Allzu offene Kritik oder Sanktionen hat China deswegen wohl nicht zu befürchten.
Die Olympischen Spiele werden den Umgang mit den Medien und Menschenrechten in China in vielen Ländern deutlicher machen und Kritiker hervorrufen. Doch in China selbst wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern. Und die Änderungen die gemacht werden kann man ja, im Aufmerksamkeitsloch der Medien nach den Olympischen Spielen, bequem wieder rückggängig machen.
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