Bill und Hillary kämpfen weiter
Bill Clinton kämpft auch weiterhin für eine Nominierung seiner Frau Hillary Clinton.
Bei einer Rede in Montana sprach er davon, dass noch nichts vorbei sei und Hillary durchaus noch nominiert werden könne. Er rief Montana auf, für Hillary zu stimmen.
Doch selbst wenn Hillary Clinton die beiden Vorwahlen nächsten Dienstag in Montana und South Dakota gewinnen sollte, bringt ihr das nicht viele neue Delegiertenstimmen. Zusammen haben Montana und South Dakota 47 Delegierte zu vergeben, die aber proportional verteilt werden, also bekommt auch bei einem Sieg Clintons Obama einige dieser Delegierten.
Und Siege in beiden Staaten sind nicht unbedingt zu erwarten. Montana sieht momentan gut aus für Clinton, aber South Dakota wird wohl ein Sieg für Obama.
Der ehemalige Präsident Jimmy Carter sprach auch davon, dass es für Hillary wohl nach dem 3. Juni Zeit ist aufzugeben.
Selbst im unwahscheinlichen Fall eines Doppelsiegs für Clinton wird nicht davon ausgegangen, dass genug Superdelegierte sich für Clinton entscheiden. Nicht zu vergessen, dass Obama mit 309 Superdelegierten nun auch schon einen recht großen Vorsprung vor Clinton mit 279 Superdelegiertenstimmen hat und zusätzlich auch bei den normalen Delegierten mit 1.969 : 1.779 Stimmen führt.
Abwarten, was der nächste Dienstag bringt, doch ich bin recht sicher, dass Clinton nächste Woche aufgeben wird.
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