Der Wahlkampf in den USA
Momentan ist die Lage im Präsidentschaftswahlkampf in den USA eher ruhig. Kleine Geplänkel aber nichts wirklich großes.
Auf McCains Seite kommen immer mal wieder Fragen auf, ob er denn überhaupt ein “Natural Born” US-Amerikaner – und somit in das Amt des Präsidenten wählbar – ist, weil er in der, damals von der USA besetzten, Panamakanalzone geboren ist. Obwohl dies den meisten Rechtsgelehrten der USA genug ist und den Anspruch des “Natural Born” US-Amerikaners erfüllt, gibt es immer wieder Gruppen, die dies anzweifeln.
Bei Obama bewegt viele die Frage, wen er denn als Vize nehmen würde. Noch immer nehmen ihm viele Clinton-Anhänger die Nominierung übel und würden ihm evtl. sogar die Unterstützung versagen, wenn er Hillary Clinton nicht als Vizepräsidentin nehmen würde.
Was beide betrifft sind die üblichen politischen Spielereien. Da werden aus Interviews Statements herausgesucht und dann daraufhin überprüft ob des jeweilige Kandidat irgendwann oder irgendwo mal anders gehandelt hat, wie er es nun vertritt. Das sind dann immer tolle Gelegenheiten Inkonsequenz vorzuwerfen.
Da wird sicherlich noch einiges passieren. Ich bin auf den Besuch von Barack Obama in Deutschland gespannt. Die Rede die er halten wird, wird sicherlich massiv die Meinung der deutschen Öffentlichkeit über ihn beeinflussen. Und auch in den USA dürfte die Rede einen Effekt haben.
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