Obama verliert leicht an Boden
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Bei den Umfragen in den USA verliert Barack Obama momentan leicht an Boden. Er und John McCain liegen nun, je nach Umfrage, mehr oder weniger gleichauf.
Die Benennung von Joe Biden als Vizepräsident wird in den nächsten Tagen bei den Umfragen sicherlich erste Effekte zeigen. Auch die bald erwartete Ankündigung McCains, wer denn nun sein Kandidat sein wird, sollte etwas Bewegung in die Umfragen bringen.
Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag von n-tv und der WELT würden in Deutschland übrigens 74% für Barack Obama stimmen und nur 11% für John McCain. Wobei dieses Ergebnis wohl einfach an der vielfach größeren Medienpräsenz Obamas in Deutschland liegen dürfte.
Ich warte gespannt auf die Wahl und ob man dort nicht eine dicke Überraschung erleben wird. Auch wenn Obama momentan noch immer leicht die Nase vorn hat, und auch im Ausland von vielen als der bessere Kandidat gesehen wird, würde es mich nicht wundern wenn am Ende John McCain siegt und die Wahl überraschend deutlich gewinnt.
Hängt sicherlich auch davon ab, ob es dem Wahlkampfteam von Barack Obama gelingt, den Hype und die staatsmännische Aura Obamas bis zur Wahl aufrecht zu erhalten.
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Naja! Das Problem in den USA ist eben, dass in der Regel nur die Stadtamis ein bischen Grips im Kopf haben. Die Landeier lassen sich ja gerne von diesem patriotischen Scheiss beeindrucken. Ich lass mich mal überraschen, aber wenn die Amis den McCain wählen, dann sind sie für mich absolut dumm.
Gruß Guido
Hallo Guido,
damit hast Du wohl recht. Aber in den Städten gibt es immer noch genug “Patrioten” die sich beeindrucken lassen. Ist aber auch kein Wunder, es geht ja in den Schulen schon los “I pledge allegiance to the Flag…” vor dem Unterricht. Nicht in allen Schulen, aber in vielen.
Patriotismus ist gut und schön, und ein wenig mehr würde Deutschland vielleicht auch nicht schaden, aber das amerikanische Weltbild ist etwas zu egozentrisch. Und von diesem egozentrischen und von Patriotismus geprägtem Weltbild lösen sich in den USA nur die “höher gebildeten”.
Ich weiß gar nicht mehr, wo ich es gesehen habe, aber ein Großteil der Amerikaner konnte den Irak auf einer Weltkarte nicht finden. Das ist schon ziemlich traurig. Auch wenn es solche Dinge leider auch hier in Deutschland gibt.
Wollen wir hoffen, dass Obama am Ende gewinnt. Und dann kann man anfangen zu hoffen, dass er wirklich ein paar Dinger ändert und sich nicht dem Druck des vom Patriotismus und der Finanzmärkte geprägten Systems beugt.
Ich hatte von Anfang an die Befürchtung, dass McCain noch aufholt. Auch wenn ich nicht der Typ bin, der sich McCain wünscht, so glaube ich trotzdem, dass er letztendlich gewinnen wird.
Mal schauen was der Parteitag bringt, der ja jetzt startet. Man hört auch, dass viele Clinton Wähler nun McCain wählen wollen. Das wird noch eine ganz spannende Sache und es kann noch viel passieren im Wahlkampf.