Obama/Biden und McCain/Palin Kopf an Kopf

Montag, 1. September 2008, 11:08, Pierre Markuse

Obama und McCain: Kopf an Kopf

Nachdem nun auch McCain mit Sarah Palin seine Kandidatin für das Vizepräsidentinnenamt vorgestellt hat, wird der Blick auf die Umfragen wieder interessanter.

Obamas vielgelobte Rede auf dem Parteitag der Demokraten hätte sicherlich mehr Effekt auf die Umfragen gehabt, wenn nicht McCain strategisch günstig kurz danach seine Kandidatin vorgestellt hätte. Die Wahl von Sarah Palin war jedoch für viele durchaus überraschend.

Bei den Umfragen sieht es momentan so aus, dass Obama zwar zumeist noch mit ein bis zwei Prozentpunkten führt, damit kann man aber sagen, dass das Rennen um das Amt des Präsidenten momentan ausgeglichen ist.

Die nächsten Wochen werden nun zeigen, in welche Richtung es geht. Dabei heißt es jetzt für beide Kandidatenpaare ihre Politik gut zu verkaufen und noch viel wichtiger, sich keine Fehler zu leisten, die dann von der Gegenseite wieder für den Wahlkampf genutzt werden.

McCain wird seinen Wahlkampf nun vielleicht etwas aggressiver betreiben, nachdem durch die Nominierung Palins offenbar einiges an Wahlspenden in seine Kasse floss. Aber unter den Republikanern gibt es einige, die die Nominierung Palins für einen Fehler halten. Ihre im Vergleich zu Biden fehlende Erfahrung könnte von den Demokraten genutzt werden. Auch das wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Auch “Gustav” wird für die Kandidaten sicher noch zu einem größeren Thema, wenn es darum geht Hilfen für die betroffenen Regionen, sollte es denn wieder so schlimm werden wie bei “Katrina”, zu versprechen.



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