Ypsilanti, Hessen und die SPD

Montag, 3. November 2008, 15:41, Pierre Markuse

Ypsilanti, Hessen und die SPD


Welch ein Theater in Hessen. Carmen Everts, Jürgen Walter, Silke Tesch und Dagmar Metzger werden Andrea Ypsilanti nicht unterstützen.

Was passiert also in Hessen? Neuwahlen? Große Koalition? Man wird es sehen.

Trotzdem schon traurig, dass es Monate nach der Wahl im Januar noch immer solche Querelen gibt. Ich glaube aber, dass die Tage von Roland Koch bald gezählt sind. Eine große Koalition der SPD mit der CDU mag möglich sein, aber nicht mit Roland Koch als Ministerpräsident.

Andrea Ypsilanti steht nun auch ziemlich verloren da.

Was also wird passieren in Hessen? Wie wird die Reaktion der SPD auf Bundesebene aussehen und kommt es vielleicht wirklich zu Neuwahlen in Hessen? Oder lässt sich eine funktionieren Koalition bilden?

SPD-Chef Müntefering hat einen Ausschluss der Abweichler Everts, Walter, Tesch und Metzger nicht ausgeschlossen. Dazu wird es meine Meinung nach jedoch nicht kommen.

Was meint ihr? Was ist die richtige Lösung in Hessen? Welche soll die Regierungskoalition aussehen und wer soll als Ministerpräsident/in an der Spitze des Landes stehen?



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2 Kommentare zu “Ypsilanti, Hessen und die SPD”

  1. Wie ich bei mir schon geschrieben habe (gibt’s eigentlich ein Blog, das dieses Thema nicht aufgreift? ;) ): Neuwahlen nach Rücktritt von Ypsilanti und Koch, das scheint mir die sinnvollste Lösung zu sein. (Nur wird gerade Koch sich kaum für einen Rücktritt interessieren…)

  2. Stimmt, Neuwahlen würden die Lage wahrscheinlich einfacher machen. (Es sei denn, dass Ergebnis wird wieder ähnlich)

    Und ja, Koch klebt bestimmt an “seinem” Stuhl.