Chrome – Muss Google noch nachpolieren?
Chrome – Muss Google noch nachpolieren?
Google Chrome, der Browser aus dem Hause Google ist nun schon einige Zeit am Markt. Anfangs wurden rasante Zuwächse im Marktanteil vermutet, doch Chrome hat es offensichtlich nicht ganz so einfach gegen die etablierten Browser.
Ich habe gerade einen Blick in die Statisitk geworfen und innerhalb der letzten 30 Tage liegt der Anteil der Zugriffe mit Chrome auf diese Seite bei gerade Mal 0,89%. Ziemlich mager also.
Ich muss zugeben, auch ich hätte hier einiges mehr erwartet, ist Google doch eine starke Marke. Und obwohl inzwischen an vielen Stellen von Google beworben, scheint der Marktanteil zu stagnieren. Chrome trifft wohl nicht wirklich den Geschmack der Massen.
Google sollte sein Chrome also nochmal nachpolieren. Vielleicht klappt es ja dann, den Browsermarkt zu erobern. Meiner Meinung nach ist Chrome zu farblos, zu charakterlos. Es ist ein guter Browser, schnell, standardkonform, doch “so richtig warm” will man damit einfach nicht werden.
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Die meisten User wechseln ihren Browser nicht oder ungern. Inzwischen sind zwar doch eine ganze Menge von IE auf Firefox umgestiegen, aber erst nachdem jahrelang auf Sicherheitslücken des IE hingewiesen wurde.
Die allermeisten Firefox-User sehen vermutlich keinen Grund, den Browser zu wechseln. Und dann das wichtigste: warum Chrome?
Alles, was die Leute von Chrome wissen, ist, dass der Browser von Google kommt. Und obwohl Google eine starke Marke ist, reicht ihnen das nicht als Argument. Da müsste schon mehr kommen. Von den Befürchtungen bzgl. Datenschutz ganz zu schweigen.
Ich habe Chrome ausprobiert. Für mich käme der Browser grundsätzlich schon in Frage.
Aber: Auf meiner Windowspartition installiere ich ungern Beta-Software und die Linuxpartition wartet immer noch auf Chrome (native, nicht unter Wine etc.)
Wieso sollte Chrome unter diesen Umständen nennenswerte Marktanteile gewinnen?
chrome ist wirklich kein schlechter browser. nur, das problem bei der ganzen sache ist, dass es schon viele gute browser gibt. die leute wollen sich nur ungern an das neue environment gewöhnen (ich gehöre dazu). ausserdem hat es eine schnellwahl von den websites, die man am öftesten besucht, wie beim browser opera. ganz gut, nur das sie sich auch ständig ändert. beim opera kann man die schnellwahl beliebig ändern, was meist von vorteil ist. auch der firefox konnte mich nicht überzeugen, da er zu viele speicherresourcen benötigt und lange läd. ich bin stolzer opera-benutzer und daran wird sich so schnell nix ändern!