Abofalle auf kino.to – “ANTIVIRUS-SECURITY CLUB”

Mittwoch, 18. Februar 2009, 13:33, Pierre Markuse

Abofalle auf kino.to – “ANTIVIRUS-SECURITY CLUB”

Auf der recht populären Streaming-Seite kino.to gibt es derzeit böse Abzocke mit einer Abofalle. Eingeblendete Werbebanner täuschen den Besuchern von kino.to eine Infizierung Ihres Computers mit einem Virus oder Wurm vor (z.B. Blaster / Sasser oder Trojan.Vars.E3) und fordern den User auf, sein Antivirenprogramm zu aktualisieren.

Klickt man auf den Werbebanner gelangt man auf www.antivirus-security.net bzw. eine Subdomain davon.

ANTIVIRUS-SECURITY CLUB

Auf dieser Seite wird einem nach erfolgter Registrierung beim “ANTIVIRUS-SECURITY CLUB“ eine kostenlose Vollversion von GData AntiVirus zur versprochen. Wer hier nicht aufpasst hat schnell ein 2-Jahres-Abo mit Kosten von 316 Euro abgeschlossen.

G Data hat mit der Sache natürlich nichts zu tun und hier ein Statement dazu abgegeben.

Hier noch ein Beispiel eines solchen Banners:

Nico Reiners, Mitarbeiter am Institut für Rechtsinformatik der Leibniz Universität Hannover, empfiehlt Betroffenen auf der Seite von G DATA Ruhe zu bewahren, auch wenn Inkasso-Büros eingeschaltet werden. Zudem sagt er:

 „Die Abofallen-Betreiber haben kein Interesse an einer Klage, da sie Angst haben zu verlieren und ein Schufa-Eintrag ist auch nicht ohne weiteres möglich.“

Man sollte sich hier also auf keinen Fall verunsichern lassen, sollte man das Abo abgeschlossen haben. Wie bei fast allen Angeboten im Internet gilt es hier, genau hinzusehen um später nicht böse überrascht zu werden.

Mehr dazu auch bei heise…



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4 Kommentare zu “Abofalle auf kino.to – “ANTIVIRUS-SECURITY CLUB””

  1. Ist mir auch letztens aufgefallen das nette Fenster. Vorallem nervend ist, dass die Betreiber immer auf neue Ideen kommen das Kreuz zum schließen zu verstecken… Die Seite ist ja auch sehr hell und dann lässt sich das ganze echt leicht übersehen.

  2. Ähm, ist kino.to nicht toooooooooootal illegal?
    War da nicht sogar vor einiger Zeit die Schlagzeile, dass die gelogten IP Adressen der Besucher von den Admins an irgendeine polizeiliche Behörde gegeben wurden, damit diese einer strafrechtlichen Verfolgung entgehen können.

  3. das geschieht ganz recht.
    wer sich auf illegalen seiten aufhält wird auch illegal sachen untergeschoben bekommen.

    schönen gruss