Neue Serie bei ProSieben: Fringe
Neue Serie bei ProSieben: Fringe
Heute um 20.15 Uhr startet “Fringe” bei ProSieben. Fringe ist eine amerikanische Sci-Fi/Mystery Serie die von J. J. Abrams produziert wird.
Auf ProSieben lief dazu in Deutschland eine etwas eigentümliche Werbung mit ProSieben “Newstime“-Sprecher Michael Marx die bei einigen Zuschauern wohl keinen so großen Anklang fand und auch heftig diskutiert wurde. Ich fand diese Form der Werbung übrigens nicht wirklich “anstößig” oder “unangemessen”, stelle mir aber die Frage, ob sich ProSieben und Michael Marx hiermit einen Gefallen getan haben, was das Image und evtl. auch die Glaubwürdigkeit der ProSieben-”Newstime” angeht.
In den USA läuft Fringe seit dem 9. September 2008 mit momentan mäßigem Erfolg. Zumindest die erste Season wurde von 13 Folgen auf die vollen 22 erweitert.
Fringe wird beschrieben als eine Mischung aus Akte X, Twilight Zone, Dark Angel und ähnlichen Serien, in denen es um Elemente aus dem Bereich Mystery/Sci-Fi/Grenzwissenschaften geht.
Es wird sich zeigen, wie die Reaktionen der deutschen Zuschauer aussehen werden. Sci-Fi/Mystery-Serien haben es in Deutschland ja – verglichen mit den USA – noch immer etwas schwierig. Bleibt also abzuwarten ob Fringe nicht wie Terminator S.C.C. nach einigen Folgen in das Nachtprogramm abgeschoben wird.
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Grundsätzlich ist dieses Konzept, fiktive Inhalte mit realen zu vermischen durchaus annehmbar. Allerdings birgt das Thema Tod und Krankheit ein gewisses Risiko und in meinen Augen hätte sich Pro7 diesen Marketingzug für eine andere Serie aufheben sollen.
Mir hat der Spot in der Tat einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen, aber da am Ende auch kein Hinweis (oder täusche ich mich?) auf diese Sendung kam, wurde man als Zuschauer im Regen stehen gelassen.
FAIL! Das mag man denken, wenn man die Pro7-Werbung für die Serie sieht. Das mag aber auch daran liegen, dass der gewöhnliche Fringe-Seher von den Pro7-Nachrichten in etwa soviel hält, wie Dolly Buster von Enthaltsamkeit. Die Idee, den Inhalt in ein “normales” Medium zu transferieren mag ja vom Grundgedanen nicht schlecht sein, aber die Umsetzung ist völlig unglaubwürdig.
Hoffen wir mal, dass der Film sich selbst aus dem Schlamassel rausreist.
Ich glaube ja das Fringe das Potential hat an alte Akte X Erfolge anzuknüpfen, etwas dümmlich war hingegen die lange Pause in den USA die gerade als die Zuschauerzahlen angestiegen sind gesetzt wurde.
Wir werden sehen wie sich das alles entwickelt.
Die Pro 7 Werbung fand ich persönlich sogar mal erfrischend anders.