Twitter: Verifizierte Accounts kommen
Twitter: Verifizierte Accounts kommen
Noch in diesem Sommer soll es bei Twitter verifizierte Accounts geben. Damit will Twitter gegen die immer wieder auftretenden Fake-Accounts von – zumeist Prominenten – vorgehen und zusätzlich mehr Vertrauen in Twitter schaffen. Verifizierte Accounts soll es in der Startphase erstmal nur für Prominente, Amtsträger oder Behörden geben. Später sollen dann auch Firmen dazukommen, gut möglich, dass Twitter sich die Verifizierung (das Güte-Siegel) hier dann bezahlen lässt.
Für die verifizierten Twitter-Accounts müssten aber aber noch die nötigen Ressourcen aufgebaut werden. Dies dürfte insbesondere auch Personal betreffen, welches sich um die Verifizierung von Accounts kümmert. Verifizierte Accounts bekommen von Twitter dann eine Art Siegel, welches die Verifizierung bestätigt. Mit dieser Maßnahme kann man dann zumindest Accounts von bekannten Persönlichkeiten, und Behörden etc. vor Fakes schützen.
Monetarisierung durch verifizierte Accounts?
Sollte der Service erfolgreich sein und auch in Anspruch genommen werden, sind verifizierte Twitter-Accounts sicher bald ein Muss für Unternehmen. Und sollte Twitter sich dies bezahlen lassen auch eine Möglichkeit der Monetarisierung von Twitter. Vielleicht folgt dann später auch noch die Möglichkeit als Privatperson – gegen Geld – sein Nutzerkonto verifizieren zu lassen?
(via TechOwl)
Mich gibt es übrigens auch bei Twitter… (und das bin auch garantiert ich, ich schwöre!)
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[...] Die Gefahr dieser neuen Kanäle ist aber auch Identitätsklau. Es ist vergleichbar mit dem anmelden einer Domain – z.B. www.juergen-klinsmann.de. Jeder kann dies tun. Ebenso wie jeder den Twitteraccount @jklinsmann anlegen kann. Einziger Unterschied: Bei der Denic kann man den Eigentümer der Domain namentlich herausfinden. Bei Twitter fehlt eine solche Validierungs-Möglichkeit – das soll sich aber schon bald ändern: Twitter arbeitet an einer Validierung für Prominente. [...]
Ich finde die Idee gar nicht so schlecht. Klar, dass kostet die Unternehmen einen Obulus – aber es wird ja sicherlich kein Vermögen dafür verlangt. Außerdem geht man momentan eher etwas skeptisch an manche Profile heran. Ob sich da wirklich das Unternehmen oder vielleicht nur jemand der sich mit der Firma auseinandersetzt hinter dem Account mit dem Firmennamen XYZ steckt, ist bisher nicht klar. Wenn man verifizierte Accounts standardmäßig etablieren kann – dann verschwindet auch diese Skepsis.
Die verifizierten Accounts sind sicherlich ein gute Möglichkeit für Twitter das Fake-Problem in den Griff zu bekommen. Aber als Follower weiß man trotzdem nicht wer dahinter steckt. Ich bin mir ziemlich sicher daß viele Persönlichkeiten einen Angestellten Twittern lassen. Schon alleine aus Zeitgründen kann ich mir das nicht anders vorstellen.