Formel 1: Bewegung im Streit von FIA und FOTA?

Mittwoch, 17. Juni 2009, 15:19, Pierre Markuse


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Formel 1: Bewegung im Streit von FIA und FOTA?

In dem Streit zwischen FIA und FOTA um die Regln für die Formel 1 ist vielleicht etwas Bewegung geraten. Die FOTA bietet an, die Finanzen der Teams durch unabhängige Beobachter überprüfen zu lassen und machen den Gegenvorschlag einer Ressourcen-Beschränkung statt des Budget-Limits auf 45 Millionen Euro, welches von der FIA und deren Boss Max Mosley gefordert wird.

Die FIA erklärte jedoch, sie sieht das Budget-Limit von 45 Millionen als gültig an und fordert die Teams auf Ihre Bedingungen bis zum 19. Juni (Freitag) aufzugeben.

Ob sich die Team nun der FIA beugen ist ungewiss. Insbesondere Ferrari dürfte nicht bereit sein, ohne Anpassungen an den Regeländerungen in der Formel 1 Saison 2010 zu Starten. Wenn weitere Teams solidarisch hinter Ferrari stehen und auf ihrer Position beharren, wird die FIA vielleicht doch noch einlenken. Für das Image des Formel 1 Sports wäre ein baldige Einigung sicher von Vorteil. Und auch die Gründung einer Piratenserie durch abtrünnige Teams würde dem Rennsport doch eher schaden, indem die Aufmerksamkeit und Relevanz dann zukünftig auf zwei Rennserien verteilt wäre.

Ob es nun wirklich bis zum 19.Juni zu einer Einigung kommt, wage ich fast zu bezweifeln. Doch durch das Rennwochenende in Großbritannien gibt ja sicher noch weitere Möglichkeiten Gespräche zu führen.



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