Michael Jackson: Todes-Kick genossen

Wiederbelebung als Erlebnis

Mittwoch, 29. Juli 2009, 12:55, Pierre Markuse

Michael Jackson

„Kick“ bei der Wiederbelebung

Wie der „National Enquirer“ berichtet, soll Michael Jackon in der Zeit vor seinem Tod schon drei Mal einen Herzstillstand erlitten haben. Er soll den „Kick“ bei der Wiederbelebung genossen haben. Der Enquirer berichtet weiter, Jackson solle nach einer dieser Wiederbelebungen gesagt haben, er wäre im Himmel gewesen und es sei ein gutes Gefühl gewesen.

Privararzt Dr. Conrad Murray

Weiterhin im Zentrum der Ermittlungen steht der Privatarzt von Michael Jackson, Dr. Conrad Murray, er soll Jackson Propofol verabreicht haben, von dem wohl ausgegangen wird, dass es die Todesursache des „King of Pop“ gewesen sei. Das Haus Murrays wurde gestern durchsucht. Neben Krankenakten wurden auch ein Computer und Mobiltelefone beschlagnahmt.

Murray gab außerdem zu, Jackson Propofol verabreicht zu haben. Jackson soll Propofol öfter als Einschlafhilfe benutzt haben. Zum Zeitpunkt seines Todes sollen sich in seinem Magen außerdem die Schmerzmittel Oxycontin (Oxycodon) und Demerol (Pethidin) befunden haben.

Was ist Propofol?
Propofol, in Deutschland z.B. als Disoprivan® vermarktet ist ein kurzzeitig wirkendes Hypnotikum (Schlafmittel), welches üblicherweise nur in klinischem Umfeld eingesetzt wird. Bekannte Nebenwirkungen sind Atemdepression bis zum Atemstilstand und ein Blutdruckabfall.



Ähnliche Artikel:

Kommentieren deaktiviert.