Michael Jackson: Leibarzt Dr. Conrad Murray des Totschlags verdächtig

Ermittlungen wegen Totschlags

Samstag, 1. August 2009, 13:19, Pierre Markuse

Michael Jackson

Conrad Murray weiter verdächtig

Die Ermittler scheinen sich auf den Leibarzt von Michael Jackson, Dr. Conrad Murray, eingeschossen zu haben. Das Los Angeles Police Department ermittelt wegen Totschlags gegen Dr. Murray. Erst kürzlich wurde sein Haus durchsucht.

Geldsorgen

In den letzten Tagen kam auch heraus, dass Conrad Murray Geldprobleme hatte. So war er mit 100.000 Dollar bei den Ratenzahlungen für seine 1,7 Millionen Dollar Villa in Verzug. Auch soll es Rückstände bei den Unterhaltszahlungen für ein Kind gegeben haben.

Vorwürfe gegen Murray

Die Vorwürfe gegen Dr. Conrad Murray sind vielfältig. So soll er Jackson entgegen medizinischen Richtlinien auf dem weichen Bett statt auf einer harten Oberfläche versucht haben zu reanimieren. Auch soll es über 30 Minuten gedauert haben, bis ein Notruf abgesetzt wurde.

Letztendlich am schwersten wiegt aber der Vorwurf, Murray hatte Jackson Propofol (mehr dazu hier) per Infusion verabreicht, ohne Jackson dabei ständig zu überwachen, woraufhin Jacksons Atmung aussetzte und er an einem Herzstillstand gestorben ist.

Conrad Murray und sein Anwalt Edward Chernoff bestreiten, dass Murray Schuld am Tod des „King of Pop“ trägt. Jackson war am 25. Juni gestorben.

Was ist Propofol?
Propofol, in Deutschland z.B. als Disoprivan® vermarktet ist ein kurzzeitig wirkendes Hypnotikum (Schlafmittel), welches üblicherweise nur in klinischem Umfeld eingesetzt wird. Bekannte Nebenwirkungen sind Atemdepression bis zum Atemstilstand und ein Blutdruckabfall.



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