Algenpest vor Frankreich – Küsten voller Grünalgen
Strände in der Normandie und Bretagne betroffen

Algenpest vor Frankreich – Küsten voller Grünalgen
Wie der ADAC berichtet muss an den Küsten im Nordwesten Frankreichs mit massiver Algenbelastung gerechnet werden. Teile der Strände von Saint-Michel-en-Grève an der Grenze zur Normandie bis nach La Baule (Bretagne) sind davon betroffen. Bei den Algen handelt es sich um Grünalgen. Grünalgen sind prinzipiell nicht gefährlich, setzen aber bei ihrer Zersetzung durch verfaulen Schwefelwasserstoff frei. Dieses Gas ist für den Menschen giftig.
Strände mit Grünalgen meiden
Unter den in der Sonne aushärtenden Algen können sich zudem Blasen mit dem Schwefelwasserstoff bilden, der austritt, sobald man auf die Alge tritt. Man sollte also möglichst nicht auf die Algen treten und nur algenfreie Strände aufsuchen. Schwefelwasserstoff lässt sich leicht am Geruch nach faulenden Eiern erkennen. Schwefelwasserstoff hat Abhängig von der Konzentration eine Reihe von Wirkungen auf den menschlichen Körper: Reizung der Schleimhäute an Auge wie Atemwegen, Kopfschmerzen, Atemprobleme, Brechreiz, Schwindel und in schweren Fällen Krämpfe und Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod.
Schwefelwasserstoff sammelt sich am Boden und kann so, insbesondere bei Windstille, wie ein Teppich über den Algenflächen liegen.
Warmes Wetter und Nitrate
Begünstigt wird die Algenpest durch warmes Wetter und die Einbringung von Nitraten aus der Landwirtschaft (Düngemittel) in küstennahe Gewässer.
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