Schweinegrippe: Impfkosten-Streit von Bund und Ländern
Wie werden die Kosten der zweiten 50% an Impfungen geteilt?

Bund und Länder können sich bei Kosten nicht einigen
Nachdem der Bund sich mit den Krankenkassen dahingehend geeinigt hat, dass die Kassen die Kosten der Schweinegrippe-Impfung für die ersten 50% der Bevölkerung übernehmen, gibt es nun Streit mit den Ländern. Sollten sich nämlich mehr als 50% der Bevölkerung impfen lassen, möchte der Bund die entstehenden Kosten gerne zwischen sich und den Ländern aufteilen.
Schätzungen der Impfbereitschaft gehen auseinander
Der Bund schätzt, dass ungefähr 60 Millionen Bürger geimpft werden wollen, andere Schätzungen gehen, insbesondere wegen der immer wieder auftauchenden Kritik an der Schweinegrippe-Impfung und Warnungen vor evtl. Nebenwirkungen, davon aus, dass vielleicht nicht Mal die erste Impfwelle mit 25 Millionen Impfungen komplett genutzt werden wird.
Situation in Deutschland
Bisher gibt es in Deutschland etwa 13.700 Fälle einer Infektion mit der Schweinegrippe, etwa 3.100 Erkrankte haben sich in Deutschland infiziert, der Rest im Ausland. Todesfälle wegen der Schweinegrippe gab es in Deutschland noch nicht.
Weitere Informationen zur Schweinegrippe gibt es hier.
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