Jürgen Rüttgers und die „Attacke“ gegen Rumänen (und Chinesen)

Rumänen, Chinesen und was Jürgen Rüttgers so sagt

Freitag, 4. September 2009, 18:30, Pierre Markuse

Jürgen Rüttgers und die „Attacke“ gegen Rumänen

Jürgen Rüttgers und die „Attacke“ gegen Rumänen (und Chinesen)

Bei einer Rede in Duisburg am 26. August konnte man von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) etwas hören, dass von einigen nun als fremdenfeindlich oder verbale Entgleisung bezeichnet wird, die CDU sieht es aber eher als einen „perfiden Lügenwahlkampf“ der Opposition.

Grund für den Ärger ist z.B. folgender Satz Rüttgers:

„Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da. Sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und sie wissen nicht, was sie tun.“

Rüttgers sagte dies im Zusammenhang über die Abwanderung des Bochumer Nokia-Werks nach Rumänien.

Und auch der Satz über chinesische Investoren klingt etwas befremdlich:

„Wenn die dann nicht endlich in Duisburg investieren wollen, dann werden die auch noch gewürgt, so lange, bis sie Duisburg schön finden.“

Auch wenn die CDU nun behauptet, diese Aussagen wären aus dem Zusammenhang gerissen, muss man sich doch fragen ob es nötig ist, solche Aussagen überhaupt zu machen. Was sollen Rumänen und Chinesen davon halten? Und sollte man im Interesse eines friedlichen Miteinander nicht überhaupt bemüht sein, solche „Ländervergleiche“ zu unterlassen?

Die SPD NRW hat das Video mit Ausschnitten der Rede von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bei YouTube eingestellt:

Video: Jürgen Rüttgers über Rumänen und Chinesen



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