Foodwatch möchte Aufklärung der “Leinsamen-Affäre”
Gentechnisch veränderter Leinsamen

Foodwatch möchte Aufklärung der “Leinsamen-Affäre”
Die Verbraucherschutzorganisation „Foodwatch“ hat die Behörden aufgefordert die Produkte namentlich zu benennen, in denen gentechnisch veränderte Leinsamen gefunden wurden.
Christiane Groß, die Sprecherin der Verbraucherschutzorganisation, sagte in der der „Neuen Osnabrücker Zeitung“:
„Die von der EU-Kommission und der Bundesregierung versprochene Koexistenz von herkömmlicher und gentechnisch veränderter Land- und Lebensmittelwirtschaft funktioniert ganz offensichtlich nicht.“
Namentlich nennen
Es wird gefordert die entsprechenden Produkte zu benennen, damit die Verbraucher eine Wahl haben, ob sie gentechnische veränderte Lebensmittel konsumieren möchten, oder nicht. Zudem verlangte sie, dass Unternehmen solche Produkte auch zurücknehmen sollen.
Müslis und Backwaren
Leinsamen sind insbesondere in Müslis oder Backwaren enthalten. Der jetzt gefundene gentechnische veränderte Leinsamen soll aus Kanada stammen, eine Zulassung für die EU oder Deutschland fehlt ihm.
16 von 41 Proben positiv
Die Proben von von Leinsamen wurden in Bäckereien, Mühlen und im Großhandel entnommen, insgesamt sind 41 Proben untersucht worden, in 16 von ihnen war gentechnisch veränderter Leinsamen gefunden worden.
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