Gentechnisch veränderte Leinsamen – Greenpeace fordert Rücknahme

Greenpeace gegen gentechnisch veränderten Leinsamen

Freitag, 11. September 2009, 20:39, Pierre Markuse

Gentechnisch veränderte Leinsamen - Greenpeace fordert Rücknahme

Gentechnisch veränderte Leinsamen – Greenpeace fordert Rücknahme

16 der 41 vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg untersuchten Leinsamen-Proben enthielten die gentechnisch veränderte Leinsamen-Sorte „CDC Triffid“. Greenpeace startete einen Testkauf verschiedener Lebensmittel in den Lebensmittelmärkten von Edeka, Rewe, Rossmann und Schlecker. In einigen Produkten wurde dabei gentechnisch veränderter Leinsamen entdeckt. Greenpeace fordert die Märkte auf, entsprechende Produkte aus den Regalen zu nehmen.

Den Anteil der gentechnisch veränderten Sorte „CDC Triffid“ in den Leinsamen-Proben betrug zwischen 0,05 und einem Prozent.

Die Verbraucherschutzorganisation „Foodwatchforderte die Behörden auf, die Produkte namentlich zu benennen, damit Verbraucher diese gezielt meiden könnten.

Peter Hauk (CDU), Landesagrarminister von Baden-Württemberg, sagte:

„Wir gehen davon aus, dass ganz Europa betroffen ist.“

Entwickelt wurde der gentechnisch veränderte Leinsamen in Kanada. Mehrere hunderttausend Tonnen sollen in die EU geliefert worden sein. Eine Zulassung als Lebensmittel hat er weder in der EU noch in Deutschland. Der Verzehr gilt aber als unbedenklich.



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