Wohnungen von Islam-Konvertiten durchsucht

Islam-Konvertiten im Visier der Polizei

Samstag, 26. September 2009, 21:10, Pierre Markuse

Wohnungen von Islam-Konvertiten durchsucht

Wohnungen von Islam-Konvertiten durchsucht

Bereits am Mittwoch wurden in fünf Bundesländern die Wohnungen von insgesamt 19 Islam-Konvertiten durchsucht, dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Bei den Islam-Konvertiten soll es sich um eine Gruppe handeln, die Kontakte zu einem islamistischen Zentrum im Jemen soll haben und für dieses werben. Dieses soll Kontakte zum Terrornetzwerk Al Kaida unterhalten. Was genau bei den Hausdurchsuchungen gefunden wurde ist noch nicht bekannt.

Rekrutieren für militärisches Ausbildungslager 

Der Hauptverdächtige soll mit zwei weiteren Islamisten versucht haben, Konvertiten und Muslime aus Deutschland vom Besuch der Koranschule Dar-ul-Hadith in Dammaj mit einem vermeintlich angeschlossenem militärischen Ausbildungslager im Jemen zu bewegen. Mehrere Personen aus der Gruppe sollen außerdem Kontakte zum „Kofferbomber von Köln“ haben.

Gereizte Stimmung

Diese Hausdurchsuchungen bei den Islam-Konvertiten fallen in eine Zeit mit Terrorwarnungen gegen Deutschland und insgesamt gereizter Sicherheitslage. Dinge wie das Flugverbot über dem Oktoberfest passen ebenfalls ins Bild. Auch wenn der Terror Deutschland noch nicht wirklich erreicht hat, seine Vorboten sind in Form von Angst und verschärften Sicherheitsbedingungen schon da.

Folgen des Terrors

Letztendlich stellt sich die Frage, was die Al Kaida, die Taliban oder radikale islamistische Gruppen wirklich mit Terror-Drohungen oder auch durchgeführten Anschlägen erreichen. Haben diese Taten einen Einfluss auf die Politik? Oder haben sie nicht doch nur einen Einfluss auf die Sicht der Menschen über Muslime?





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