Hochrechnung Bundestagswahl 2009 – Erste Ergebnisse

Bundestagswahl 2009 Hochrechnungen

Sonntag, 27. September 2009, 18:04, Pierre Markuse

Hochrechnungen Bundestagswahl 2009 - Erste Ergebnisse

Hochrechnung Bundestagswahl 2009 – Erste Ergebnisse

So, 18.00 Uhr ist vorbei es gibt erste Hochrechnungen des Wahlergebnisses der Bundestagswahl 2009 die auf Befragungen vor Wahllokalen basieren.  In Abstimmung mit dem Bundeswahlleiter werden die Ergebnisse solcher Hochrechnungen immer erst nach dem Schließen der Wahllokale veröffentlicht.

Hochrechnung Bundestagswahl 2009 Stand 18.58 Uhr:

CDU/CSU – 33.5%

SPD – 22,9%

FDP - 14,7%

B90/Grünen – 10,4%

Die Linke – 12,6%

Piratenpartei – 2,0%

Sonstige – 3,9%

Die ersten Hochrechnungen sind mit Vorsicht zu genießen, die Hochrechnungen ab 18.30 – 18.45 Uhr sind dann allerdings zumeist schon recht nah am Endergebnis der Wahl.

Im Laufe des Abends wird es noch genauere Hochrechnungen geben. Ein vorläufiges amtliches Endergebnis der Bundestagswahl 2009 wird in der Nacht zum Montag erwartet.

Update:

Es könnte den  Hochrechnungen nach für schwarz-gelb reichen wenn man einrechnet, dass die CDU doch einige Überhangmandate erhalten wird. Die FDP hat hat gutes Ergebnis eingefahren, während die CDU/CSU eher schlecht abgeschnitten hat.

Überraschen konnte sicher auch die Piratenpartei mit 2% der Stimmen, ein netter Auftakt für eine neue Partei.



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3 Kommentare zu “Hochrechnung Bundestagswahl 2009 – Erste Ergebnisse”

  1. Peter Painter

    Warum werden immer wieder die Begriffe ‘Hochrechnung’ udn ‘Prognose’ vertauscht bzw. als Synonym betrachtet?

    Die Rede ist hier eindeutig von Prognosen. Prognosen werden aufgrund einer (mehr oder weniger) repraesentativen Befragung ermittelt. Das trifft hier zu: “… die auf Befragungen vor Wahllokalen …”. Die Werte moegen etwas genauer sein als die von letzter Woche, koennen aber genauso gut voellig daneben liegen, da ja niemand vor dem Wahllokal oder auch sonst in Hoerweite seiner Bekannten auch garantiert seine wirkliche Meinung sagen muss.

    Hochrechnungen hingegen sind klare Zahlen, die aus den Ergebnissen bereits ausgezaehlter Wahlzettel stammen und auf die Gesamtheit der abgegebenen Stimmen ‘hochgerechnet’ werden. Die Genauigkeit der Hochrechnungen steigt also mit der Anzahl der bereits ausgezaehlten Stimmen. Trotzdem sind auch sie, wie auch das ‘vorlaeufige amtliche Endergebnis’ noch fehlerbehaftet, da ja die Auszaehlung der Briefwahlstimmen noch beruecksichtigt werden muss. Wenn es z.B. eine ‘Briefwaehlerpartei’ gaebe, deren Waehler auch alle per Briefwahl waehlen, koennte das vorlaeufige Endergebnis dieser Partei 0% zusprechen, nach Auszaehlung der Briefwahlstimmen stuende sie aber vielleicht ploetzlich im Bundestag.

    So oder so sind Aussagen aufgrund von Befragungen grundsaetzlich Prognosen und keine Hochrechnungen.
    Und wer den Unterschied nicht kennt, sollte lieber keine Artikel zu diesem Thema verfassen.

    • Der Unterschied ist mir schon klar, die falsche Begriffszuweisung hat sich aber nun Mal im allgemeinen Sprachgebrauch eingebürgert.

      Der Begriff wird übrigens auch von ARD und ZDF benutzt, was ihn natürlich deswegen nicht „richtiger“ macht.

  2. Sajhn

    Hallo

    Prognose, Hochrechnung.

    Also , das Wort Prognose wird in allerlei Mündern sehr wohl und sehr unterschiedlich in der Bedeutung gebraucht. Und es ist sehr wenig damit gemeint, dass es auf “Meinungsumfragen” hinaus läuft. In diesem Punkt irrt der gute Peter. Deshalb ist alles was man mit Prognose bezeichnet korrekt, Hochrechnung kennt man dagegen nur von Wahlen.