Tod nach HPV-Impfung mit Cervarix: Ursache noch unklar

Tod nach Impfung gegen HPV

Dienstag, 29. September 2009, 18:45, Pierre Markuse

Tod nach HPV-Impfung mit Cervarix Ursache noch unklar

Tod nach HPV-Impfung mit Cervarix: Ursache noch unklar

In Großbritannien ist ein 14-jähriges Mädchen nach einer Impfung mit dem Wirkstoff Cervarix von GlaxoSmithKline gegen das HPV-Virus (Humanes Papillomvirus), welches Gebärmutterhalskrebs auslösen kann, gestorben.

Das Mädchen wurde im Rahmen des nationalen Impfprogramms mit Cervarix geimpft.

Das Impfprogramm wurde ins Leben gerufen um die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), ausgelöst durch humane Papillomaviren zu senken.

Cervarix üblicherweise gut verträglich

In Studien hat sich Cervarix bisher immer als gut verträglich erwiesen, aus Sicherheitsgründen hat GlaxoSmithKline trotzdem die komplette Charge, mit der auch das Mädchen geimpft wurde, vom Markt genommen.

Übliche Impfreaktionen bei der Impfung mit Cervarix sind Rötungen und Schwellungen sowie eventuell Schmerzen an der Einstichstelle.

Gardasil

In der Vergangenheit gab es auch in Deutschland und Österreich bereits Todesfälle von Mädchen nach Verabreichung einer HPV-Impfung. Bei beiden Fällen handelte es sich um das Präparat Gardasil von Sanofi Pasteur. Die letztendliche Todesursache konnte nicht geklärt werden.

In den USA gab es laut dem CDC 26 Todesfälle in zeitlichem Zusammenhang mit einer Gardasil-Impfung, ein kausaler Zusammenhang von Impfung und Todesursache konnte aber nicht hergestellt werden.

Impfungen sinnvoll

Die Behörden raten auch keinesfalls von den Impfungen ab, überwiegen die Vorteile doch evtl. Risiken.

Zudem gilt es zu bedenken, dass Millionen Dosen des Impfstoffs verabreicht wurden und es rein statistisch gesehen zu einigen zufälligen Todesfällen in zeitlichem Zusammenhang mit HPV-Impfungen kommen muss. Ein Zusammenhang mit der Impfung muss also nicht bestehen.



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2 Kommentare zu “Tod nach HPV-Impfung mit Cervarix: Ursache noch unklar”

  1. Hygieia

    Die Impfstoffe als gut verträglich zu bezeichnen ist angesichts von Todesfällen, Fehlgeburten und anderen schweren “Zwischenfällen” zynisch.

    Zu behaupten, dass die Vorteile überwiegen, ist aus der Luft gegriffen.

    HPV – Viren werden überwiegend vom gesunden Organismus selbst vernichtet. Die Verursachung von Krebs durch HPV – Viren ist noch nicht nachgewiesen. Auch wenn dafür ein Nobelpreis verliehen wurde. Das Nobel-Kommittee konnte den entsprechenden schriftlichen Nachweis auf Nachfrage nicht vorweisen. Dafür gibt es Verflechtungen zwischen dem Nobel-Kommittee und dem Patentinhaber für beide Impfstoffe. Eine Voruntersuchung der Staatanwaltschaft wurde eingeleitet.

    Die Impfung veruracht bei Frauen und Mädchen, die bereits HPV – Virenträgerinnen sind, einen Anstieg der Läsionen, die als Ersatz für Krebsvorstufen gewertet wurden, um 50 Prozent. Das heisst bei infizierten Frauen steigt das Krebsrisiko.

    Ob eine Infektion mit HPV – Viren vorliegt, wird vor der Impfung allerdings nicht getestet.

    Ob die Impfung vor einer Krebserkrankung schützt, wurde in den Impfstoffstudien noch nicht nachgewiesen. Dazu liefen die Studien nicht lang genug und es wurden von den Herstellern auch nicht alle Daten freigegeben.Dafür wurden Fakten geschaffen: die Placebo-Gruppen wurden durchgeimpft. Somit sind keine neuen Erkenntnisse über die Schutzwirkung der Impfungen zu erwarten.

    • Ein interessanter Kommentar, sicherlich gehören in dieser Hinsicht tatsächlich noch einige Zweifel ausgeräumt. Inbesondere in Hinsicht auf evtl. wirtschaftliche Interessen sollte es tatsächlich weitere Untersuchungen geben.

      Aber von der Wirksamkeit mal völlig abgesehen würde ich den Wirkstoff schon als gut verträglich bezeichnen. Siehe dazu auch http://www.cdc.gov/vaccinesafety/vaers/gardasil.htm

      43 Todesfälle bei 25 Millionen Impfdosen, keiner davon konnte ausdrücklich dem Vakzin zugeordnet werden, statistisch sind bei dieser großen Zahl auch einige Todesfälle völlig unabhängig ganz einfach zu erwarten.

      Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Impfung sich durchaus auch noch jetzt nach Durchimpfung der Placebo-Gruppen zu erwarten. Man vergleicht einfach die Häufigkeit des Auftretens eines Zervixkarzinoms bei geimpften und ungeimpften Frauen. Bei Wirksamkeit des Impfstoffs sollte es hier eine sichtbare statistische Abweichung geben.

      Woher hast Du die Information, dass bei bereits infizierten Frauen eine Impfung einen Anstieg der Läsionen zufolge hat?