Nach Erdbeben vor Sumatra: Bereits über 500 Tote

Nach dem Erdbeben: Immer mehr Tote in auf Sumatra

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 12:57, Pierre Markuse

Nach Erdbeben vor Sumatra Bereits über 500 Tote

Nach Erdbeben vor Sumatra (Indonesien): Bereits über 500 Tote

Nach dem Erdbeben von Sumatra, einem Beben der Stärke 7,6 auf der Skala, werden nun immer mehr Opfer gefunden. Die Zahl der Toten stieg inzwischen auf über 500, die Zahl der Verletzten lässt sich kaum abschätzen.

Hunderte Häuser eingestürzt

Unter den eingestürzten Häusern in Padang und anderen Städten auf Sumatra werden noch tausende Menschen vermisst. In Padang sollen an die 500 Gebäude eingestürzt sein, darunter auch zwei Krankenhäuser, mehrere Hotels und diverse andere Gebäude.

Die Stromversorgung in der Stadt ist zusammengebrochen, auch die Telefonleitungen in Padang und anderen Teilen Sumatras sind erheblich gestört.

Bergungsarbeiten gehen langsam voran

Epizentrum des Erdbebens vor der Stadt Padang auf Sumatra

Epizentrum des Erdbebens vor der Stadt Padang auf Sumatra

Die Streitkräfte unterstützen inzwischen ebenfalls die Bergungsarbeiten, weil sich unter den Trümmern aber überall noch Menschen befinden können, kommt man nur langsam voran.

Während der Bergungsarbeiten kam es zu einem weiteren Erdbeben der Stärke 6,8.

Es fehlt an entsprechendem Material und auch dafür ausgebildeten Personen.

Menschen obdachlos

Tausende Menschen sind durch den Verlust der Häuser obdachlos geworden, einige haben die Nacht im Freien verbracht. Momentan werden Notunterkünfte eingerichtet.

Zahl der Opfer wird noch steigen

Man geht davon aus, dass in den nächsten Tagen die Zahl der Todesopfer und Verletzten noch weiter ansteigen wird.

Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono sagte der Bevölkerung, man müsse mit dem schlimmsten rechnen.





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