Chronische Schmerzen: Angehörige können chronische Schmerzen beeinflussen

Wie Angehörige chronische Schmerzen beeinflussen

Montag, 12. Oktober 2009, 0:59, Pierre Markuse

Nicht nur Medikamente, auch Angehörige können chronische Schmerzen beeinflussen

Chronische Schmerzen: Angehörige können chronische Schmerzen beeinflussen

Das Verhalten der Angehörigen kann die chronischen Schmerzen von Patienten verstärken oder auch verringern. Auf dem Deutschen Schmerzkongress in Berlin wurden Studien vorgestellt die den Einfluss der Angehörigen auf den Effekt der Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen betrachten.

Negative wie positive Einflussnahme auf chronische Schmerzen möglich

Negativ auf das Schmerzempfinden der Patienten wirkt es sich zum Beispiel aus, wenn die Angehörigen zu fürsorglich oder gar besorgt sind.

Positiv auf die Behandlung und das Schmerzempfinden wirken sich soziale und emotionale Zuwendung aus. Zudem sollten Patienten mit chronischen Schmerzen möglichst körperlich aktiv bleiben und so gut es geht ihre üblichen Aktivitäten ausführen. Beachten sollte man bei körperlichen Aktivitäten aber, diese auf den eigenen Gesundheitszustand anzupassen, ständige Überforderung kann ebenfalls dazu beitragen, dass Schmerzen chronisch werden.

Weniger Schmerzmittel

Ein positiver Nebeneffekt, wenn die Angehörigen sich auf den Schmerzpatienten einstellen und dieser ein möglichst „normales“ Leben ohne zu große Fürsorge aber mit angemessener auch sozialer Unterstützung führen kann: Es werden weniger Schmerzmedikamente benötigt, was evtl. Nebenwirkungen reduziert und somit ebenfalls die Lebensqualität erhöht.



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