Händler nehmen mit Bisphenol A belastete Schnuller aus den Regalen

Händler nehmen mit Bisphenol A belastete Schnuller aus dem Sortiment

Dienstag, 3. November 2009, 14:43, Pierre Markuse

Händler nehmen mit Bisphenol-A belastete Schnuller aus den Regalen

Händler nehmen mit Bisphenol A belastete Schnuller aus den Regalen

Nachdem eine Untersuchung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Oktober die Chemikalie Bisphenol A in einigen Schnullern gefunden hat, haben nun erste Geschäfte reagiert und nehmen die mit Bisphenol A belasteten Waren aus den Regalen. Kaufland, Schlecker und dm haben damit bereits begonnen, weitere Handelsketten werden sicherlich folgen.

Risiken

Bisphenol A steht im Verdacht erbgutschädigend zu sein sowie Gehirnschäden und Brustkrebs herbeiführen zu können. Zudem ist es östrogenartig wirkend, greift also auch in den Hormonhaushalt ein. Unklar ist bisher, wieviel Bisphenol A durch den Kontakt zum Schnuller vom Körper aufgenommen wird.

Hersteller reagieren bereits

Die Hersteller Nuk, Babylove und Baby-Nova haben bereits angekündigt ihre Produktion von Schnullern und anderen Plastikteilen umzustellen und zukünftig kein Bisphenol A mehr zu verwenden. Der BUND hat zudem die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) dazu aufgefordert Bisphenol A in Babyartikeln wie Schnullern sowie allen Artikeln die Kontakt mit Lebensmitteln haben zu verbieten.

Bis es soweit ist, sollten Eltern darauf achten, nur Produkte zu kaufen die als Bisphenol A-frei gekennzeichnet sind. Weitere Informationen zu Bisphenol A in Schnullern gibt es hier.



Ähnliche Artikel:

2 Kommentare zu “Händler nehmen mit Bisphenol A belastete Schnuller aus den Regalen”

  1. [...] Hersteller aber die Produktpalette auf BPA-Freie Schnuller um, wie man auch bei 123bambini.com und pierre-markuse.de lesen kann.Zum Glück nutzen wir MAM Schnuller welche definitiv BPA-Frei sind. Also aufgepasst beim [...]

  2. lina

    na endlich!!!! und als nächstes die babyflaschen???