Schweinegrippe: Immer mehr Erkrankte in Schulen in NRW

Immer mehr Lehrer und Schüler erkrankt

Mittwoch, 4. November 2009, 7:49, Sascha Markuse

Schweinegrippe Immer mehr Erkrankte in Schulen in NRW

Schweinegrippe: Immer mehr Erkrankte in Schulen in NRW

In vielen Schulen in NRW kommt es zu immer mehr Erkrankungen durch die Schweinegrippe. Vorsorglich werden Schulen geschlossen oder einzelne Schulklassen beurlaubt.

Weitere Ausbreitung der Schweinegrippe

In Remscheid wurde gestern durch das Gesundheitsamt eine Schule geschlossen, nachdem ungefähr ein viertel der 170 Schüler grippeähnliche Symptome zeigten. Der Unterricht wird daher bis zum kommenden Dienstag ausgesetzt.

Weiter kommt es auch in Düsseldorf zu Einschränkungen an Schulen. Rund 14 Schüler einer einer dritten Klasse sollen ebenfalls über Symptome geklagt haben und wurden daraufhin bis zum Wochenende nach Hause geschickt. An einer Hauptschule sollen fast die Hälfte der Lehrkräfte ausgefallen sein, rund 120 Schüler fehlen ebenfalls.

Bisher wurde das Grippevirus allerdings nur bei drei Lehrern und zwei Schülern nachgewiesen.

Sprunghafter Anstieg der Infektionen mit dem Grippevirus

In NRW kam es in  der vergangenen Woche mit rund 595 neuen Infektionen mit der Schweinegrippe zu rund 100 Ansteckungen mehr, als noch in der Woche zuvor. Die Gesamtzahl der Schweinegrippe-Infektionen liegt in Nordrhein-Westfalen daher bei ungefähr 7450 Personen.

Laut dem Präsidenten des RKI hat eine zweite Schweinegrippe-Welle in Deutschland begonnen.

Zunehmend schwerwiegender Verlauf

Auf Grund der Tatsache das sich die Anzahl der Infektionen mit der Schweinegrippe erhöht, wird sich auch die Anzahl der Erkrankungen mit schwerwiegendem Verlauf erhöhen. Das Robert Koch-Institut (RKI) rief zu größter Vorsicht und zur Impfung auf – die Einhaltung von körperlichen Hygienemaßnahmen und die Impfung seien die besten Präventionsmaßnahmen.

Steigt auch die Impfbereitschaft?

Laut ersten Berichten soll der Andrang auf die Impfung wieder angestiegen sein, nachdem diese auf nur 13% gesunken war. Insgesamt ginge man davon aus,  dass die Angst vor einer Infektion mit der Schweinegrippe die Angst vor Nebenwirkungen überwiegt. Trotzdem ist die Verunsicherung in der Bevölkerung weiterhin recht groß.





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