Schweinegrippe: Immer mehr wollen die Impfung – Nicht immer reibungslos
Schweinegrippe-Impfung: Nicht immer perfekt organisiert

Schweinegrippe: Immer mehr wollen die Impfung – Nicht immer reibungslos
Nachdem die Impfbereitschaft in Deutschland wegen der Diskussionen über die Sicherheit des Schweinegrippe-Impfstoffs und den zumeist harmlosen Verlauf der Schweinegrippe (Influenza A/H1N1) zu Anfang noch recht niedrig war, ändert sich dies nun.
Impfbereitschaft steigt
Die Tatsache, dass es in Deutschland schon zu neun Todesfällen durch die Schweinegrippe gekommen ist und die steigende Zahl an Schweinegrippe-Infektionen scheint die Bevölkerung dazu zu bewegen, sich impfen zu lassen. Auch die Nachrichten von den vielen Toten aus der Ukraine, wo inzwischen eine halbe Million Menschen infiziert sein sollen, trägt sicher dazu bei.
Nachdem die Fallzahlen weiter steigen, wird wohl auch die Zahl der Impfwilligen in den nächsten Tagen zunehmen.
Schweinegrippe-Impfung nicht immer perfekt organisiert
Doch für viele ist es gar nicht so einfach an die Schweinegrippe-Impfung zu kommen. Die Organisation ist nicht immer perfekt, so gibt es in einigen Städten zu wenig Ärzte, die die Impfung vornehmen, in anderen Städten fehlt es dafür an Impfstoff, weil es Probleme bei der Lieferung gab.
Erschwert wird die Impfaktion auch dadurch, dass der Impfstoff in Packungen á 10 Impfdosen kommt, die dann innerhalb von 24 Stunden aufgebraucht werden müssen. Damit ein Arzt ökonomisch sinnvoll impfen kann, ohne Impfstoff vernichten zu müssen, muss er also erst 10 Patienten zusammenhaben um diese dann impfen zu können.
Weiterer Impfstoff wird in den nächsten Tagen geliefert
Zumindest das Problem des fehlenden Impfstoffs dürfte in den nächsten Tagen mit weiteren Lieferungen gelöst sein. Nachdem sich herausgestellt hat, dass bereits eine Impfdosis einen ausreichenden Schutz bietet, hat Deutschland mit seinen 50 Millionen bestellten Dosen Impfstoff mehr als genug.
Bisheriger Verlauf der Schweinegrippe

Schweinegrippe-Virus - Photo: C. S. Goldsmith and A. Balish, CDC
Deutschlandweit sollen bisher rund 30.000 Fälle bekannt sein, bei denen es sich um eine Infektion mit der Schweinegrippe handelt, die Anzahl der Todesopfer ist inzwischen auf neun gestiegen.
Weltweit sind mittlerweile einige Hunderttausend Fälle bekannt. Die Zahl der Todesopfer weltweit soll bereits weit über 5000 liegen. Hier kann weiterhin mit steigenden Zahlen gerechnet werden, weil es in vielen ärmeren Ländern an Impfstoff und auch Medikamenten zur Behandlung einer Schweinegrippe-Infektion mangelt.
in Deutschland besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen und Bayern, verbreitet hat sich die Schweinegrippe aber bereits in ganz Deutschland. Die Symptome der Schweinegrippe finden sie hier.
Wie stark die zweite Schweinegrippe-Welle in Deutschland wird. lässt sich nur schwer vorhersagen, je mehr Menschen aber geimpft sind, desto weniger Chancen hat das Schweinegrippe-Virus, sich zu verbreiten.
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