Schweinegrippe: Impfung hilft auch gegen mutiertes Schweinegrippe-Virus
Mutiertes Schweinegrippe-Virus: Impfung schützt weiterhin

Schweinegrippe: Impfung hilft auch gegen mutiertes Schweinegrippe-Virus
In Norwegen und Wales sind Fälle von Schweinegrippe (Influenza A/H1N1) aufgetreten, die durch ein mutiertes Schweinegrippe-Virus ausgelöst worden sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät aber dazu nun nicht in Panik zu verfallen, Mutationen des Schweinegrippe-Virus sind auch schon im April in verschiedenen Ländern darunter z.B. Brasilien, Japan und die USA aufgetreten.
Schweinegrippe-Impfung auch bei mutiertem Schweinegrippe-Virus wirksam
Diese Mutation des Schweinegrippe-Virus hat jedoch laut CDC keinen Effekt auf die Wirksamkeit der Schweinegrippe-Impfung und auch nicht auf die Behandlung der Schweinegrippe mit Tamiflu oder Relenza.
Die mutierte Form des Schweinegrippe-Virus scheint die Lunge noch stärker anzugreifen als die ursprüngliche Form.
Aktuelle Situation in Deutschland – 30 Todesfälle
In Deutschland haben sich bisher etwa 85.000 Menschen mit der Schweinegrippe infiziert. Insgesamt gab es bisher 30 dem Robert Koch-Institut gemeldete Todesfälle. Zur Zeit stecken sich etwa 7.000 – 8.000 Menschen pro Woche mit der Schweinegrippe an. Die doch merkliche Präsenz der Schweinegrippe führt nun auch dazu, dass viele Menschen besonders besorgt sind, wenn sie Symptome zeigen, die auch bei der Schweinegrippe auftreten. Nicht immer muss es deshalb gleich die Schweinegrippe sein, ein Arztbesuch ist aber angeraten.
Mehr zu den Symptomen der Schweinegrippe und weitere Informationen gibt es hier.
Weltweite Lage
Weltweit lässt sich die Lage kaum noch genau einschätzen, vielen ärmeren Ländern fehlen die Möglichkeiten zur Labor-Diagnostik, hier ist man allein auf die doch sehr unspezifischen Symptome der Schweinegrippe angewiesen. In Europa sind bisher über 400 Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben, in den USA sind es über 3.900 Menschen darunter über 500 Kinder. Weltweit liegt die Zahl der Toten bei über 6.500 Menschen.
Schweinegrippe-Impfung wird weiterhin empfohlen
Um es aber erst gar nicht so weit kommen zu lassen, dass man sich über die Symptome sorgen machen muss, sollte man sich nach Ansicht der Experten jetzt impfen lassen. Zwar gibt es bei der Organisation der Impfung noch einige Probleme, doch die Impfung selbst ist ein ziemlich sicherer Schutz vor einer Infektion mit der Schweinegrippe, auch wenn hier natürlich ebenfalls gilt: einen 100-prozentigen Schutz gibt es nicht.
Tamiflu mit dem Wirkstoff Oseltamivir ist ein Neuraminidase-Hemmer aus dem Hause Roche. Einfach gesagt verhindern Neuraminidase-Hemmer, dass sich Viren, die sich in einer infizierten Körperzelle vermehrt haben, von dieser trennen können und anschließend andere Zellen infizieren. Das Fortschreiten der Infektion wird damit gestoppt.
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