Schweinegrippe: Virus hat sich verändert – Offenbar keine größere Gefahr
Verändertes Schweinegrippe-Virus: Mutation harmlos?

Schweinegrippe: Virus hat sich verändert – Mutation offenbar keine größere Gefahr
Nachdem in Norwegen und Wales veränderte (mutierte) Schweinegrippe-Viren (Influenza A/H1N1) gefunden wurden, an denen in Norwegen auch schon Patienten (die allerdings vorbelastet waren) verstorben sind, macht man sich wohl keine größeren Sorgen, dass das Schweinegrippe-Virus damit gefährlicher geworden sein könnte.
Mutation aus Norwegen schon bekannt
So könne zwar die Mutation evtl. dazu beitragen, dass das Virus besser in die Atemwege eindringen kann, es spricht aber weiterhin auf die Behandlung mit Tamiflu oder Relenza an. Auch die Schweinegrippe-Impfung ist gegen diese Mutation des Virus wirksam. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilt, ist diese spezifische Mutation des Virus bereits vor einiger Zeit in Brasilien, China, Japan, Mexiko, der Ukraine und den USA nachgewiesen worden. Zwischen der Mutation und der Anzahl der Todesfälle durch die Schweinegrippe scheint kein Zusammenhang zu bestehen.

"Tamiflu" von Roche
Tamiflu-Resistente Schweinegrippe-Variante in Cardiff (Wales)
In Cardiff in Wales ist eine Mutation des Schweinegrippe-Virus aufgetaucht, die resistent gegen Tamiflu ist. Auch hier zeigen sich die Behörden weiterhin gelassen, diese Variante der Schweinegrippe scheint sich nicht weiter auszubreiten und lässt sich mit Relenza behandeln. Zudem ist sie nicht gefährlicher als das „normale“ Schweinegrippe-Virus.
Bisherige Veränderungen des Virus harmlos
Diese bisherigen Mutationen der Schweinegrippe sind noch relativ harmlos. Wissenschaftler schließen jedoch auch weitere Mutationen nicht aus, die dann z.B. zur Folge haben könnten, dass weder Tamiflu noch Relenza eine Wirkung zeigen bzw. die Impfung gegen die Schweinegrippe keinen Schutz mehr bietet, weil das Virus zu stark mutiert ist. Auch möglich sind Mutationen, bei denen die Auswirkungen einer Infektion auf den Menschen gravierender sind und somit die Letalität steigt.
Wieso kann der Impfstoff noch wirken, obwohl das Virus mutiert ist?
Das Virus hat sich zwar leicht verändert, die Änderungen an der Struktur der Virenoberfläche sind aber nich so groß, dass das durch den Impfstoff trainierte Immunsystem das Virus nicht mehr erkennen und somit bekämpfen könnte. Erst wenn die Änderungen zu groß sind, würde der Impfstoff unwirksam werden.
Aktuelle Situation in Deutschland – 34 Todesfälle
In Deutschland haben sich bisher etwa 86.500 Menschen mit der Schweinegrippe infiziert. Insgesamt gab es bisher 34 dem Robert Koch-Institut gemeldete Todesfälle. Zur Zeit stecken sich etwa 7.000 – 8.000 Menschen pro Woche mit der Schweinegrippe an.
Mehr zu den Symptomen der Schweinegrippe und weitere Informationen gibt es hier.
Weltweite Lage
Weltweit lässt sich die Lage kaum noch genau einschätzen, vielen ärmeren Ländern fehlen die Möglichkeiten zur Labor-Diagnostik, hier ist man allein auf die doch sehr unspezifischen Symptome der Schweinegrippe angewiesen. In Europa sind bisher über 400 Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben, in den USA sind es über 3.900 Menschen darunter über 500 Kinder. Weltweit liegt die Zahl der Toten bei über 6.500 Menschen.
Schweinegrippe-Impfung wird weiterhin empfohlen
Um es aber erst gar nicht so weit kommen zu lassen, dass man sich über die Symptome sorgen machen muss, sollte man sich nach Ansicht der Experten jetzt impfen lassen. Zwar gibt es bei der Organisation der Impfung noch einige Probleme, doch die Impfung selbst ist ein ziemlich sicherer Schutz vor einer Infektion mit der Schweinegrippe, auch wenn hier natürlich ebenfalls gilt: einen 100-prozentigen Schutz gibt es nicht.
Tamiflu mit dem Wirkstoff Oseltamivir ist ein Neuraminidase-Hemmer aus dem Hause Roche. Einfach gesagt verhindern Neuraminidase-Hemmer, dass sich Viren, die sich in einer infizierten Körperzelle vermehrt haben, von dieser trennen können und anschließend andere Zellen infizieren. Das Fortschreiten der Infektion wird damit gestoppt.
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Es ist bekannt, dass die Einnahme von Tamiflu oder Relenza
INNERHALB der ersten 48 Stunden nach Infektion erfolgen sollte.
INNERHALB dieser Zeitspanne lässt sich nicht festestellen ob
es sich nun um die Tamiflu resistente Virus-Variante handelt oder nicht !
Meine Meinung:
Der behandelnde Arzt sollte ZUR SICHERHEIT Relenza verordnen, denn er kann nicht wissen WELCHE Virus-Variante der Patient hat. Macht er dies nicht, verordnet er trotzdem weiter Tamiflu, so könnte er sich ggf. “schwer in die Nesseln” setzen sollte der Patient schwer erkrannten , ggf. sogar versterben. Ich sehe die Ärzte ganz klar in der Haftung.
!!! Eigentlich müsste diese Handlungsanweisung bei der Patientenbehandlung seitens der zuständigen Behörden WHO etc.pp so an die Ärzte publiziert werden, ansonsten machen sie sich mitschuldig falls was schieflaufen sollte !!!
Innerhalb der ersten 48 Stunden werden die besten Ergebnisse erzielt, doch wird die Einnahme innerhalb dieses Zeitrahmens nur in den seltensten Fällen erfolgen können, weil es doch wohl meist länger dauert, bis ein Erkankter überhaupt einen Arzt aufsucht.
Gegen Tamiflu resistente Varianten des Schweinegrippe-Virus sind bis jetzt kaum aufgetaucht, eine generelle Empfehlung Relenza zu verschreiben wäre überzogen.
Zudem wird nicht bei jeder Schweinegrippe-Erkrankung Tamiflu oder Relenza verschrieben, oftmals ist der Krankheitsverlauf so mild, dass die Behandlung mit einem der Medikamente nicht nötig wird.
nun, es gibt schon vereinzelte Fälle in denen nur Relenza geholfen hat, (z.B.:http://www.dailymail.co.uk/health/article-1228189/Miracle-cure-swine-flu-girl-4-saved-brink-death.html)oder
die neustesten Fälle in Wales (siehe google)
Ich denke es man sollte grundsätzlich auf “Nummer sicher” gehen und die bestmögliche medizinische Versorgung für die Mitbürger gewährleisten und nicht experimentieren. Das Tamiflu von vielen Seiten beschönigt wird und die Nebenwirkungungen gerade bei Jugendlichen unter den Tisch gekehrt werden steht für mich ohne Zweifel fest.
(http://www.bernama.com/bernama/v5/newsworld.php?id=455167)
Anscheinend sind viele offizielle Stellen darum bemüht nicht zugeben zu müssen, dass falsche Medikament für ihren Stockpile eingekauft zu haben, OBWOHL schon lange feststand, dass ein Cousin des Schweingrippe-Virus H1N1 eine nahezu 100%ige Resistenz gegen Tamiflu gebildet hatte.
Hier der Anfang aus 2008:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zukunftsmedizin/news/grippe_aid_236149.html
hier das Ende:
http://www.npr.org/blogs/health/2009/11/tamifluproof_flu_not_much_yet.html
Die saisionale Grippe ist mittlerweile zu 100% Resistenz gegen Tamiflu und das innerhalb rel. kurzer Zeit…
Gleiches wird auch bei der Schweingrippe passieren, da es sich um einen Virus-Verwandten handelt.
Aus dem 2. Artikel:
“This mutation has been seen sporadically here and there around the world — sometimes in people who had mild disease and sometimes in fatal disease,” Schuchat says. “It’s an important finding for virologists, but I don’t think it yet has the public health implications we would worry about.”
Noch ist die Resistenzbildung bei der Schweinegrippe also kein Problem, könnte aber durchaus eines werden. Würde man aber nun nur noch Relenza einsetzen würde es auch hier mehr und mehr zu Resistenzbildungen kommen.
Bei der saisonalen Grippe ist die Resistenzbildung gegen Tamiflu tatsächlich weit verbreitet, siehe dazu auch http://www.who.int/csr/disease/influenza/H1N1webupdate20090318%20ed_ns.pdf
“Würde man aber nun nur noch Relenza einsetzen würde es auch hier mehr und mehr zu Resistenzbildungen kommen.” ,
Nein, das sehe ich nicht so, denn Relenza ist aufgrund des Aufbaus nicht so anfällig
gegen Resistenzen. Die genaue Erklärung findet man in diversen Fachbeiträgen im Internet, einfach mal googeln…
“Bei der saisonalen Grippe ist die Resistenzbildung gegen Tamiflu tatsächlich weit verbreitet….
man könnte auch sagen: Tamiflu ist bei der normalen Grippe wirkungslos…
Stellt sich die Frage WIESO die jeweiligen Regierungen sich dieses “Resistenz anfällige Medikament” millionenfach in den Stockpile legen und dafür zig Millionen an Steuergeldern verschwenden…Die gleiche Frage kann man sich auch bei der Impfstoffpolitik stellen, denn hätte ein preventöses Medikament wie Laninamivir eine Emergency-Zulassung, könnte man sich auch den ganzen “Hick-Hack” um die Impfung sparen, sie wäre quasi überflüssig und dem Virus würde sofort der Nährboden für die Verbreitung entzogen. Natürlich wäre genauso die Einnahmequelle für Impfstoffe und Masken passé und ich glaube, dass will man nicht wirklich….
und hier ein aktuelles Beispiel über die möglichen Konsequenzen einer möglichen Fehlbehandlung nur mit Tamiflu:
http://www.rp-online.de/public/kompakt/panorama/786448/Infizierte-64-jaehrige-Frau-gestorben.html
“Infizierte 64-jährige Frau gestorben
Berlin (RPO). In der Berliner Charité ist am Sonntag eine mit dem Schweinegrippe-Virus infizierte Patientin gestorben. Die 64-jährige Frau war vor knapp zwei Wochen mit einer schweren bakteriellen Lungenentzündung in die Klinik gekommen, wie eine Sprecherin der Gesundheitsverwaltung am Montag mitteilte. Einen Tag später sei bei ihr ein Test auf Neue Influenza durchgeführt und gleichzeitig eine Tamiflu-Behandlung begonnen worden, weil es in der Familie der Frau bereits positive H1N1-Fälle gegeben hatte.”
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Leider keine Info ob ein Behandlungsversuch mit Relenza oder Relenza intravenös gemacht wurde oder nicht und vorallem um welche Virusvariante es sich handelt.
[...] insbesondere junge Menschen scheinen durch das Schweinegrippe-Virus besonders bedroht zu sein. Auch Mutationen des Schweinegrippe-Virus sind schon aufgetaucht. In Cardiff z.B. trat eine Mutation auf, die resistent gegen Tamiflu [...]
[...] Mutationen des Schweinegrippe-Virus sind schon aufgetaucht. In Cardiff z.B. trat eine Mutation auf, die resistent gegen Tamiflu ist. [...]
[...] Mutationen des Schweinegrippe-Virus sind schon aufgetaucht. In Cardiff z.B. trat eine Mutation auf, die resistent gegen Tamiflu ist. [...]