RWE-Kraftwerk Hamm Uentrop: Bis Ende des Jahres vom Netz getrennt
Ursache für den Einsturz weiter unbekannt

RWE-Kraftwerk Hamm Uentrop: Bis Ende des Jahres vom Netz getrennt
Hamm: Nach dem Einsturz des rund 60 Meter hohen Schornsteins des RWE-Kraftwerk in Hamm Uentrop soll der Block C (284 MW) der Anlage voraussichtlich erst wieder am 1. Januar seinen Dienst aufnehmen. Die Blöcke A und B, welche beide eine Leistung von 152 MW liefern, sollen in den nächsten Tagen ihren Betrieb wieder aufnehmen.
Ursache für den Einsturz weiter unbekannt
Zuerst ging man bei der Ursache für den Einsturz noch von einem Brand in der Pyrolyseanlage des Kraftwerk aus, dies soll ein Konzernvertreter allerdings zurückgewiesen haben. Es soll lediglich zu einer Verpuffung von Restgasen im bereits zusammengestürzten Schornstein gekommen sein.
Genaue Untersuchung
Laut einem Sprecher der RWE soll nun erstmal eine genaue Ursachen- und Schadensanalyse folgen. Beim Einsturz des Schornsteins soll ein Transformator und Teile des Maschinenhauses beschädigt worden sein. Personen haben bei dem Unfall keinen Schaden genommen.
Auch der seit langem stillgelegte THTR, welcher sich ebenfalls auf dem Kraftwerksgelände befindet, war kurzzeitig spannungslos. Sicherheitstechnisch hatte dies keine Relevanz. Im näheren Umfeld des Kraftwerks soll es zu kurzzeitigen Spannungsschwankungen im öffentlichen Netz gekommen sein.
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Hi, ist die Ursache des Schornsteineinsturzes mittlerweile bekannt? Ich wohne dort ganz in der Nähe und hätte schon gerne gewusst, was dort abgeht? Ob es sich um einen Material- oder Bedienungsfehler handelt.
Vielen Dank