Gefälschte Banknoten: Mehr Falschgeld in Deutschland

Mehr gefälschte Noten - geringerer Nennwert

Montag, 11. Januar 2010, 14:22, Pierre Markuse

Gefälschte Banknoten: Mehr Falschgeld in Deutschland

Über 52.000 gefälschte Banknoten hat die Bundesbank 2009 registriert, das sind etwa ein Viertel mehr als noch 2008. Der Nennwert der gefälschten Banknoten ist jedoch von 3,5 Milliarden Euro (2008) auf 3,1 Milliarden Euro (2009) gefallen, der Grund dafür ist eine Verlagerung der Fälschungen von Noten mit hohem Nennwert zu Noten mit geringerem Nennwert.

50-Euro-Note beliebt

Die 50-Euro-Note wird am häufigsten gefälscht, fast jede zweite in Deutschland entdeckte Fälschung ist eine 50-Euro-Note. Der Grund dafür düfte insbesondere die höhere Verbreitung der 50-Euro-Noten sein, viele Geschäfte sind weniger skeptisch wenn mit 50-Euro-Noten statt 100-Euro-Noten oder noch größeren Nennwerten gezahlt wird.

Die Qualität der “Blüten” schwankt dabei stark, so gibt es auf auf Farbkopierern kopierte Varianten ebenso wie auf Druckmaschinen erstellte Varianten, bei denen man auf den ersten Blick praktisch keinen Unterschied zum Original sieht.

Insgesamt kommen in Deutschland auf 10.000 Bürger etwa 6 Fälschungen.

Münzen

Die Zahl falscher Münzen sank von 80.0ß00 auf 78.500, auf 10.000 Bürger kommen damit etwa 9 gefälschte Münzen. Am häufigsten gefälscht wir bei den Münzen die 2-Euro-Münze. Münzen unterhalb der 50-Cent-Münze werden praktisch nicht gefälscht.



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