Apple Magic Mouse – Erfahrungen mit dem Nager

Multi-Touch-Oberfläche und Laser-Tracking-Engine für 69,- Euro

Sonntag, 17. Januar 2010, 13:43, Sascha Markuse

Apple Magic Mouse – Erfahrungen mit dem Nager

Als ehemaliger Windows und PC-User bin ich seit meinem Umstieg auf Apple und Mac immer wieder von der simplen Bedienung und den beeindruckenden Fähigkeiten der Geräte beeindruckt. Zu meiner neuesten Errungenschaft zählt die neue Magic Mouse aus dem Hause Apple.

Die neue Magic Mouse bietet nun auch die von Apple bekannte Multi-Touch-Oberfläche, welche auf unterschiedliche Gesten reagiert. Zudem ist der Nager in seinem weißen Hochglanz-Design ein echter Hingucker.

Touch-Oberfläche und Gesten

Apple Magic Mouse

Die gesamte Oberfläche der Magic Mouse ist eine Multi-Touch-Oberfläche und dientgleichzeitig als Taster. Die Mouse ist gleichermaßen für Rechts- und Linkshänder geeignet, da sich der eigentliche Rechtsklick auf Wunsch auch in die obere linke Ecke legen lässt.

Klicken und Doppelklicken werden überall auf der Multi-Touch-Oberfläche unterstützt. Um in Dokumenten oder Bildern zu scrollen reicht es mit einem Finger über die Oberfläche der Mouse zu streichen. Es werden Bewegungen in alle Richtungen akzeptiert. Ähnlich dem iPhone wird auch bei Magic Mouse dynamisches Scrollen akzeptiert, welches sich der Geschwindigkeit des Fingers anpasst. Zudem lässt sich hier auch ein Nachlauf aktivieren, bei welchem das Scrollen sanft ausläuft.

Wer Objekte auf dem Display vergrößern oder verkleinern möchte, muss beim Scrollen die ctrl-Taste auf der Tastatur gedrückt halten. Eine weitere Geste besteht im Streichen mit zwei Fingern über die Touch-Oberfläche. Hierdurch kann man beispielsweise durch Seiten in Safari oder durch seine Fotos blättern.

Laser-Tracking und Bluetooth

Apple Magic Mouse - Rückseite

Die Magic Mouse arbeitet mit einer Laser-Tracking-Engine, welche absolut präzise reagiert. Die Engine funktioniert, abgesehen von Glasoberflächen, auf nahezu allen Oberflächen. Verbunden wird sie über Bluetooth mit dem Mac, wodurch nicht nur unnötige Kabel auf dem Schreibtisch wegfallen, sondern die Maus auch besser für den mobilen Einsatz geeignet ist.

Voraussetzungen und Einrichtung

Die von Apple vorgegebenen Systemvoraussetzungen lauten:

  • Bluetooth fähiger Mac
  • Mac OS X 10.5.8 (oder neuer) mit Wireless Mouse Software Update 1.0
  • Vorhandene Tastatur und Maus zum Konfigurieren

Ich habe die Magic Mouse an meinem MacBook Pro eingerichtet. Nachdem man die Mouse per Bluetooth gebunden hat, muss man nur noch die persönlichen Einstellungen wie Scrollgeschwindigkeit, Rechtsklick oder Nachlauf festlegen.

Fazit

Die Magic Mouse aus dem Hause Apple ist für 69,- Euro erhältlich, allerdings auch jeden Cent davon wert. Eine perfekt funktionierende Abtastung auf nahezu allen Oberflächen gepaart mit der Multi-Touch-Oberfläche beschleunigt nicht nur das Arbeiten, sondern macht nebenbei auch noch Spaß.

Trotz meiner recht großen Handy lässt sich die Magic Mouse sehr gut bedienen, da man sie nicht wie eine klassische Maus fest umklammert. Durch die Einstellmöglichkeiten lässt sich das Gerät sehr gut den persönlichen Wünschen anpassen und auch auch für Linkshänder konfigurieren.

Wer momentan also mit der Magic Mouse liebäugelt, kann sie meiner Meinung nach ohne große Bedenken kaufen. Ein perfekt funktionierendes Arbeitstier in schlichtem Apple-Design.



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4 Kommentare zu “Apple Magic Mouse – Erfahrungen mit dem Nager”

  1. JürgenHugo

    Du scheinst ja recht begeistert zu sein von der Magic Mouse. Ich find die auch Klasse – um sie in die Vitrine zu stellen. :mrgreen:

    Damit du nicht denkst, ich sei ein Apple-Hasser – ich hab seit kurzem auch einen iMac und nutz den jetzt als zweiten Computer neben dem PC. Aber die Magic Mouse könnte/würde ich nie benutzen – egal was die für tolle Funktionen hat.

    Wenn man nämlich eine “schnelle” Maus gewonht ist (wie ich) – dann ist die (genau wie die Vorgängerin) schlicht unbrauchbar. Ich habs extra probiert, bei uns im Apple-Shop. An einem 27″ iMac. Da habe ich die schnellste Einstellung gewählt, also auf Anschlag nach rechts. Für einmal von unten nach oben auf dem Screen habe ich ca. 3,5 cm Mausbewegung gebraucht.

    Das ist für mich ein absolutes Killerargument. Zum Vergleich: mit meiner Sidewinder am PC brauch ich bei meiner Einstellung bei einem 24″ 16:10 5 mm. Die hab ich gemessen, nicht geschätzt!

    Und so benutze ich am iMac die Sidewinder X8 – damit ist mir der Pfeil dann schnell genug. Wenn jemand natürlich “langsame” mäuse gewohnt ist, für den mag das anders sein. :-P

  2. Sascha Markuse

    Hallo

    Die Geschwindigkeit liegt in diesem Fall nicht an der Mouse, welche die Abtastung locker schafft. Es stimmt, auch der Vorgänger, die Mighty Mouse, war nicht unbedingt “sehr” schnell!

    Dies ist allerdings wohl auch so gewollt. Wenn Du eine deine Mouse schneller machen willst empfehle ich dir http://www.usboverdrive.com. Diese kleine Tool unterstützt auch Bluetooth-Geräte. Einfach mal ausprobieren – danach willst Du keine Sidewinder mehr ;)

    Grüße Sascha

  3. Anonymous

    Die Sidewinder X8 ist schnell genug – auch ohne USB-Overdrive. Da reicht die MS-Software. Mit Mäusen scheinen die Leutchen aus Cupertino überhaupt so eigene Ideen zu vertreten. Oder wie ist es zu verstehen, das im Firefox unter Windows die Seitendrücker ohne weiteres vor/zurück im Browser können, mit Snow Leopard aber nicht? (selbst nicht mit USB-Overdrive…) Von Safari ganz zu schweigen? Ist das auch so gewollt von Apple?

    Vielleicht aus Fürsorge, damit ich meinen Daumen nicht überanstrenge? Ne, ne – OS X is nich das “Wunder”-Betriebssystem – Win 7 allerdings auch nicht. Eine Kombination aus beiden – mit allen Vorteilen, aber keinen Nachteilen – das wärs. Aber ein “Snow 7″ wirds wohl so bald nich geben, obwohl die beiden Macher bei Apple und M$ den gleichen Vornamen haben… :mrgreen:

    Ich nörgel über MS, und ich nörgel über Apple – und benutze beide. Und die Sidewinder. Die Magic Mouse kauf ich mir sofort – wenn sie für einmal von unten nach oben bei einem 27″ iMac nur 5-6 mm “Vorschub” braucht. Und zwar ohne Tricks. Und mind. 4000 DPI hat – bis dahin bleib ich bei der Sidewinder. Razer hat auch schnelle Mäuse – Apple hat nur schöne… :-P

    PS: und für ein Tool, das nicht mal einwandfrei funktioniert – da bezahl ich sicher keine knapp 15,-€ – das überlass ich lieber eingefleischten Apple Jüngern. Ich halte das nämlich so: die Vorteile einer Sache – DIE muß man nicht suchen. Die wird einem jeder Verkäufer brühwarm erzählen. Wenn man dann allerdings mal bei den Nachteilen nachhakt – dann ist Scheigen im Walde…

    Ob der Wald nun im Hunsrück liegt, oder in Kalifornien… :mrgreen:

    PPS: und Shortcuts sind für mich nun mal kein Ersatz für vernünftige Mausfunktionen – egal welches OS auf welchem PC nun drauf ist.

  4. Torsten

    Die Apple Magic Mouse ist im wahrsten Sinne des Wortes etwas für “Mausschubser”. Konnte ich auf der Mighty Mouse meine Hand noch auf der Maus ablegen, ist die Magic Mouse zu flach hierzu. Aber nach kürzester Zeit hat man sich an diese neue Art des Mausens gewöhnt…