Sarah Palin: Notizen in der Hand – Teleprompter light?

Sarah Palin mit Notizen in der Handfläche

Dienstag, 9. Februar 2010, 12:58, Pierre Markuse

Sarah Palin: Notizen in der Hand – Teleprompter light?

Sarah Palin mag offenbar keine Teleprompter. In dieser Hinsicht lässt sie auch gerne mal eine böse Stichelei in Richtung Barack Obama ab, der diese extensiv nutzt. Weil aber auch sie bei Reden wohl eine kleine “Stütze” braucht, nutze sie nun bei einer Rede vor der Tea Party eine Methode, die wohl bei Schülern noch komisch wirken würde, für die ambitionierte Politikerin aber wohl nur ein peinlicher Reinfall ist, der Ihr Hohn und Gespött sichert.

Notizen in der Handfläche

So kann man auf Fotos der Rede erkennen, dass Sarah Palin mehrere Notizen in ihre Handfläche geschrieben hat. Zu erkennen waren auf den Fotos die Worte:

  • Energie
  • Steuern
  • Amerikaner aufmuntern

Diese Dinge nannte sie dann auch, als sie von anwesenden Reportern nach der Rede zu den wichtigsten Zielen der Republikaner gefragt wurde.

Versehen oder Berechnung

Nun muss man sich eigentlich die Frage stellen; War das ein Versehen von Sarah Palin? Man sollte doch annehmen, eine Frau in ihrer Position hat genug Medienerfahrung und entsprechende Berater, des sollte ihr also klar sein wie ungelenk und peinlich diese “Lösung” ist.

Vielleicht war es aber auch der geschickte Versuch ein paar Sympathien bei den Amerikanern zu erhaschen, schließt Palin doch nicht aus, 2012 als Präsidentschaftskandidatin anzutreten. Ob ihr das aber mit dieser Aktion gelungen ist?

Klar ist auf jeden Fall: Die Notizen in der Hand bringen Aufmerksamkeit, und vielleicht sieht Palin es ja wie Jack Sparrow: “…aber sie haben von mir gehört”.



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Ein Kommentar zu “Sarah Palin: Notizen in der Hand – Teleprompter light?”

  1. Ich kann mir nicht vorstellen das so was “Zufall” ist, nicht auf so einer Regierungsebene – das ist alles Eiskalt kalkuliert.