Sturm Xynthia sorgt für Behinderungen im Verkehr

Xynthia sorgt für Behinderungen im Bahn- und Flugverkehr

Sonntag, 28. Februar 2010, 18:08, Pierre Markuse

Sturm Xynthia sorgt für Behinderungen im Verkehr

Das Sturmtief Xynthia sorgt nun auch in Deutschland für Behinderungen im Verkehr. Neben vielen Straßen die wegen heruntergefallener Äste oder umgestürzter Bäume nicht mehr befahrbar sind, hat Xynthia auch Auswirkungen auf den Bahn- und Flugverkehr.

Bahnverkehr eingeschränkt

Mehrere Bahnstrecken in Deutschland mussten gesperrt werden, der Hauptbahnhof Stuttgart konnte ab dem Nachmittag nicht mehr von ICE- und InterCity-Zügen angefahren werden. Aber auch in Nordrhein-Westfalen sind viele Strecken momentan nicht befahrbar. Hier wird es noch einige Zeit dauern, bis die Strecken und Oberleitungen von heruntergefallenen Ästen befreit sind.

Flugverkehr

Auf mehreren Flughäfen in Deutschland sind Flüge ausgefallen, alleine am Flughafen Frankfurt sind es bisher über 100 Flüge die gestrichen werden mussten. Bis in den Abend hinein ist zwar mit weiteren Flugausfällen zu rechnen, momentan stabilisiert sich die Lage aber etwas.

Windgeschwindigkeiten vom 170 Stundenkilometern und mehr

In Spanien und Frankreich hat der Sturm Windgeschwindigkeiten von 170 Stundenkilometern und darüber erreicht. Es kam zu zahlreichen Unfällen wegen entwurzelter Bäume die auf den Straßen lagen. In Frankreich fiel zudem für inzwischen über eine Million Haushalte der Strom aus, viele davon sind noch immer ohne Strom. Auch in Deutschland wird mit einigen Schäden durch Xynthia gerechnet.

An der Atlantikküste ist es durch Xynthia zudem zu Überschwemmungen gekommen weil der Wind das Wasser landeinwärts gedrückt hat, auch hier gab es Opfer.

Unwetterwarnung

Der Deutschte Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung herausgegeben. Es wird davor gewarnt sich während des Sturms oder an den Tagen danach in Wäldern aufzuhalten. Umfallende Bäume oder herunterfallende Äste sind hier keine Seltenheit.

Besonders betroffen sein soll dem DWD nach der Westen Deutschlands, weil sich das Sturmtief Xynthia auf seinem Weg über Deutschland hinweg weiter abschwächen wird.



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