Wok WM 2010: Raab und Hackl siegen, Format verliert
TV Total Wok WM 2010 - Ist das Format ausgelutscht?

Bild: BJ, Ruth Moschner Fanclub / Lizenz
Wok WM 2010: Raab und Hackl siegen, Format verliert
Bei der TV Total Wok WM 2010 in Oberhof in Thüringen konnte – wie erwartet – Georg Hackl wieder den ersten Platz im Einer Wok holen, Stefan Raab sicherte sich mit seinen Mannen (Björn Dunkerbeck, Axel Stein, Andre Lange) den Sieg im Vierer Wok. Für den ehrgeizigen Raab sicher eine Genugtuung.
Stimmung mäßig
So richtig Stimmung aufkommen wollte bei dieser Wok WM aber nicht. Vier Stunden lang fuhren Sportler und “Prominente” die Bahn in Oberhof hinunter, waren dabei mehr oder weniger schnell, erzeugten aber leider nicht viel Stimmung.
Die Wok WM 2010 plätscherte ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hin und auch versuchte Showeinlagen wie der “Metallanzug” von Joey Kelly konnten da nicht viel retten. Raab versucht ja immer wieder gerne diese Events als echten Sport darzustellen, wirklich glaubwürdig erscheint das angesichts solcher Dinge eher weniger.
Es schien auch so als hätte man – nachdem die Sendung als “Dauerwerbesendung” deklariert werden musste – gedacht, “OK, nix zu verlieren” und hat bei der Wok WM 2010 wirklich an jeder Stelle Werbung gemacht. Das ändert zwar nichts am – diesmal sowieso eher geringen – Unterhaltungswert, fällt aber durchaus auf.
Die Musik bei der Wok WM 2010
Die drei Music-Acts des Abends, Fettes Brot, Amy MacDonald und “Unser Star für Oslo“-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut vermochten die Sendung auch nicht zu retten.
Während der Auftritt von Fettes Brot zumindest noch etwas Schwung in die Menge brachte, schien Lena nicht wirklich bei der Sache. Für ein Interview mit ihr fehlte nach dem Auftritt auch die Zeit, Lena-Fans durften also vier Stunden warten, um einen mäßigen Auftritt zu Sehen zu bekommen.
Einziger Lichtblick in der Sendung war Moderationsteam-Neuling Carolin Kebekus. Zumindest in Ansätzen brachte sie etwas Spaß in die Geschichte, wobei ihr die Wok-Fahrer aber auch wirklich wenig Ansatzpunkte gegeben haben und ziemlich wortkarg waren.
Matthias Opdenhövel riss die Sendung gewohnt routiniert ab und auch Sonya Kraus hat sicher schon bessere Tage gesehen. Von spritziger Moderation kann man hier sicher kaum sprechen. Die Wok WM 2010 hat viel vom Charme und Spaß der vorigen Jahre eingebüßt.
Nach der Wok WM 2010 – Format ausgelutscht?
So langsam bekommt man das Gefühl, dass Format “Wok WM” ist ausgelutscht. Vielleicht sollte man im nächsten Jahr – wenn es denn eine Wok WM 2011 geben wird – das Format abändern und mehr Schwung und Witz in die Sache bringen. Der Einsatz von Carolin Kebekus in diesem Jahr war zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.
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Schickt Sonya Kraus endlich diesen Eiskanal runter damit sie die Fresse hält!
Nur schlecht diese Sendung, unglaublich. Das Format ist definitiv “ausgelutscht” .. Raab denk dir endlich was neues aus..
Carolin Kebekus war eher ein Schritt in die falsche Richtung. Haben uns gefragt, wer denn diese “Assitante” da beim Start ist, die so redet, als wäre sie gerade aus der Gosse gekommen.
Mag bei ihren Comedy-Auftritten ja wirken, aber bei der Wok-WM war das einfach nur peinlich und schlecht.
Carolin Kebekus war absolut furchtbar. Man konnte irgendwann nicht mehr zuhören. Wenn so jemand im Fernsehen moderieren darf, sei es auch eine Unterhaltungssendung des Privatfernsehens, dann kann man auch jede Wurstfachverkäuferin zur Fernsehmoderatorin machen. Denn genau jenen Charme vermittelte Frau Kebekus.