Aschewolke: Lufthansa fliegt mit Ausnahmegenehmigung
Lufthansa fliegt mir Ausnahmegenehmigung unter der Aschewolke um Urlauber nach Deutschland zu bringen

Aschewolke: Lufthansa fliegt mit Ausnahmegenehmigung
Die Lufthansa hat von der Deutschen Flugsicherung eine Ausnahmegenehmigung erhalten 50 Langstreckenflüge in Deutschland landen zu lassen. Die Flüge werden im kontrollierten Sichtflug unterhalb der Aschewolke des Eyjafjalla-Vulkans durchgeführt.
Langstreckenflügen holen deutsche Urlauber zurück
Landen sollen die Langstreckenflüge der Lufthansa aus Afrika, Amerika und Asien auf den Flughäfen in Düsseldorf, Frankfurt und München. Mit den Maschinen sollen die gestrandeten deutschen Urlauber zurück nach Deutschland gebracht werden. Bis zu 15.000 Passagiere sollen so nach Deutschland geholt werden.
Air Berlin flog bereits mit einer Ausnahmegenehmigung eine Maschine von Mallorca nach München, eine zweite soll aber noch folgen. Noch immer sitzen Tausende deutsche Urlauber in den Ferienländern fest und bekommen keinen Flug.
Luftraum weiter gesperrt – Messflüge finden statt
Abgesehen von den wenigen Maschinen mit Ausnahmegenehmigung zum kontrollierten Sichtflug unterhalb der Aschewolke bleibt der Luftraum aber vorerst bis Dienstag 2.00 Uhr geschlossen.
Wie es weitergeht mit den Sperrungen soll durch Messflüge des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen herausgefunden werden.
Weiteres Vorgehen noch unklar
Ob die Deutsche Flugsicherung die Sperrung des Luftraums wegen der Aschewolke erneut verlängert oder eventuell sogar verkürzt ist weiterhin unklar, jedoch sollen spätestens morgen weitere Luftmassen Deutschland erreichen, die Asche mit sich führen, eine Verlängerung ist also nicht unwahrscheinlich.
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