Mikado Logo 600 3D VStabi – Pyro 700-52 und Jive 80+HV

Vom Anfänger bis hin zum 3D-Piloten geeignet

Sonntag, 25. April 2010, 11:37, Sascha Markuse

Mikado Logo 600 3D VStabi  – Pyro 700-52 und Jive 80+HV

Aus dem Hause Mikado kommt der Logo 600 3D VStabi, in dieser Version ausgestattet mit dem Kontronik Pyro 700-52 und dem Kontronik Jive 80+HV. Angetrieben wird der Hubschrauber über 10-Zellen LiPos, wobei die Kapazität hier je nach Flugart und gewünschtem Gewicht zwischen 3700 und 5000 mAh liegt.

Technische Daten

  • Mikado Logo 600 3D VStabi
  • 3 x Savöx SC-1258TG (Taumelscheibe)
  • 1 x Savöx SH-1290MG (Heckservo)
  • Mikado VStabi 4.0
  • Kontronik Jive 80+HV mit Kühlkörper
  • Zweites BEC-Kabel
  • Kontronik Pyro 700-52
  • Eneloop 4 Zellen Würfel 800 mAh (Pufferakku)
  • EDGE 603 Flybarless
  • Curtis Youngblood 95er Heckblätter

Kühler Antriebsstrang und ausreichend Leistung

Der verbaute Kontronik Pyro 700-52, welcher an 12S betrieben auch in größeren Modellen (Henseleit TDR oder Shape 9.0) seinen Platz findet, liefert durchgehend ausreichend Leistung. Der gesamte Antriebsstrang bleibt angenehm kühl.

Beim ersten Testflug mit einem 10S 5000 mAh LiPo musste ich nach 6:30 Minuten Flugzeit rund 2600 mAh nachladen. Die Flugzeit kann also locker noch um 2 Minuten angehoben werden. Beim Testflug wurde die Regleröffnung des Öfteren zwischen 60 und 90 Prozent gewechselt, ebenso die Flugart zwischen Rundflug und leichtem 3D.

Simpler und durchdachter Aufbau

Das durchdachte Chassis des Logo sorgt für einen recht schnellen und einfachen Aufbau. Die Komponenten haben alle ihren Platz und fügen sich perfekt in das Chassis ein.

Über die lange Akku-Auflage lässt sich der Schwerpunkt je nach eingesetztem Akku sehr gut ermitteln. Die Befestigung des Akkus erfolgt über die mitgelieferten Klettbänder, sicherheitshalber aber auch noch über zwei kleine Klettstücke, welche den Akku mit der Akku-Auflage verbinden und so ein Rutschen verhindern.

Sowohl die VStabi Zentraleinheit wie auch der Empfänger und in meinem Fall auch der Pufferakku inkl. Schalterkabel finden ihren Platz auf dem Heck. Der VStabi-Sensor wird auf der Kreiselplattform im unteren Bereich am Heck untergebracht.

VStabi 4.0 und EDGE 603 Flybarless

Über das verbaute VStabi 4.0 braucht man sicherlich nicht viel zu sagen, ein perfekt funktionierendes Flybarless-System, welches sich über die VStabi Software an jeden Flugtyp anpassen lässt. Geeignet vom Anfänger-Flugstil mit trägen Einstellungen bis hin zum absolut direkten aggressiven 3D-Flugstil.

Zum ersten Mal hab ich diesmal die EDGE Rotorblätter im Einsatz, über welche ich bisher noch nicht viel sagen kann. Allerdings habe ich noch keine Nachteile gegenüber den bisher meistens eingesetzten Radix von Curtis Youngbloood festgestellt.



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