GEZ-Gebühr: Reform? – Kommt die Haushaltsabgabe?

GEZ-Gebühr: Pauschale Haushaltsabgabe statt Zahlung nach Geräten?

Mittwoch, 9. Juni 2010, 14:20, Pierre Markuse

GEZ-Gebühr: Reform? – Kommt die Haushaltsabgabe?

Das System zum Einzug der Rundfunkgebühren soll neu gestaltet werden. Am Mittwoch berät die Rundfunkkommission der Länder über die Möglichkeiten einer neuen Form der Rundfunkgebühr ab 2013. Tags darauf, am Donnerstag, befassen sich dann die Ministerpräsidenten der Länder damit.

Höhe der Gebühr soll gleich bleiben

Die Höhe der GEZ-Gebühr von momentan monatlich maximal 17,98 Euro für einen Privathaushalt soll dabei nicht verändert werden, Gezahlt wird jedoch zukünftig pauschal nach Haushalt eine Haushaltsabgabe, und nicht mehr nach dem tatsächlichen Vorhandensein der Geräte.

Auf diese Weise reduziert man den Verwaltungsaufwand enorm und spart sich außerdem das System der – bei der Bevölkerung eher unbeliebten – GEZ-Kontrolleure.

Noch Fragen offen

Momentan gibt es jedoch noch einige Punkte bezüglich der neuen Haushaltspauschale zu klären, wie sieht es z.B. mit den Ausnahmeregelungen aus?

Schüler, Studenten und Arbeitslose konnten sich bisher von der GEZ-Gebühr befreien lassen. Auch noch nicht geklärt ist die Frage, was mit den 1.100 Angestellten der GEZ passieren wird.

Eine weitere Frage ist auch, wie diese Art des Einzugs der Rundfunkgebühren bei der Öffentlichkeit ankommt? Wie wird z.B. mit Menschen verfahren, die nachweislich kein Rundfunkgerät haben?



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