Bundespräsidenten-Wahl: Wulff im ersten Wahlgang durchgefallen

Christian Wulff fehlen im ersten Wahlgang 23 Stimmen

Mittwoch, 30. Juni 2010, 14:59, Pierre Markuse

Bundespräsidenten-Wahl Wulff im ersten Wahlgang durchgefallen

Foto: Martina Nolte, Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 deKurz

Bundespräsidenten-Wahl: Wulff im ersten Wahlgang durchgefallen

Christian Wulff (CDU), Kandidat von Union und FDP für das Amt des Bundespräsidenten hat es im ersten Wahlgang in der Bundesversammlung nicht geschafft, die nötigen 623 Stimmen zu erzielen.

23 Stimmen fehlten

Wulff bekam 600 der 1244 Stimmen der Wahlleute in der Bundesversammlung, der Kandidat der SPD und der Grünen Joachim Gauck erhielt 499 Stimmen und Luc Jochimsen, Kandidatin der Linken, erhielt 126 Stimmen.

Der Liedermacher Frank Rennicke, der von der NPD nominiert wurde, erhielt 3 Stimmen.

2. Wahlgang

Das Ergebnis der ersten Wahlgangs macht nun einen zweiten Wahlgang erforderlich. Der 2. Wahlgang soll um 15.15 Uhr beginnen.

Auch im 2. Wahlgang ist die absolute Mehrheit erforderlich, erst im 3. Wahlgang reicht dann auch die einfache Mehrheit.

Wegen der Mehrheit von Schwarz-Gelb in der Bundesversammlung (644 Sitze) ist spätestens im 3. Wahlgang mit der Wahl von Christian Wulff zum Bundespräsidenten zu rechnen. Rechnerisch erreicht Schwarz-Gelb mit 644 Stimmen zwar auch die absolute Mehrheit, doch scheint es einige Abweichler unter den Wahlleuten der Schwarz-Gelben Koalition zu geben.

Vereidigung

Der neue Bundespräsident soll dann am 2.07. (Freitag) vereidigt werden. Seine Amtszeit dauert fünf Jahre.



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