Betrug bei Verkehrskontrollen mit falschen Quittungen
Polizist in Rheinland-Pfalz kassiert mit gefälschten Quittungen

Betrug bei Verkehrskontrollen mit falschen Quittungen
Rheinland-Pfalz: Ein Polizist hat bei Verkehrskontrollen mit gefälschten Quittungen in die eigene Tasche gewirtschaftet. Die gefälschten Gebührenquittungen hatte der Beamte zuvor an seinem eigenen Rechner erstellt. Mit diesem Verhalten habe er das Vertrauensverhältnis “irreparabel” beschädigt, teilte das Verwaltungsgericht Trier mit.
Bei 2 Kontrollen 150,- Euro erbeutet
Der Polizist aus Rheinland-Pfalz hat bei 2 Verkehrskontrollen insgesamt 150,- Euro abkassiert, obwohl gar keine Verekehrsverstöße zu Grunde lagen. Laut dem am Freitag vom Verwaltungsgericht Trier veröffentlichten Urteil muss der Beamte den Staatdienst verlassen.
Verurteilung wegen Betrugs und Urkundenfälschung
Nach der Verurteilung des Beamten wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu neun Monaten Haft auf Bewährung hatte das Land Rheinland-Pfalz auf dessen “Entfernung aus dem Dienst” geklagt. Wie zuerst angenommen, soll die Tat nicht aus einer finanziellen Notlage entstanden sein.
Gegen diese Entscheidung kann der ehemalige Polizist beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz Berufung einlegen.
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