Alzheimer – Neue Erkenntnisse von Forschern der Universität Sydney

Zusammenhang zwischen dem Protein Tau und Amyloid-Beta-Plaques

Dienstag, 10. August 2010, 11:38, Sascha Markuse

Alzheimer – Neue Erkenntnisse von Forschern der Universität Sydney

Forschern der Universität Sydney ist ein großer Schritt im Bereich der Alzheimer-Forschung gelungen. Das Team um Professor Dr. Jürgen Götz von der Universität Sydney hat herausgefunden, dass ein Zusammenhang zwischen Amyloid-Beta-Plaques und einem Protein mit dem Namen Tau besteht.

Höhere Ablagerungen in den Zellzwischenräumen

Die eigentlich Aufgabe des Protein Tau ist Stabilisierung der Nervenzellen, ist es allerdings in zu großer Konzentration vorhanden, führt es zu einer krankhaften Umbildung an den Verbindungsstellen der Zellen und leitet die Entstehung der Plaques ein.

Aufgrund dieser Umbildung sterben die Zellen ab und es kommt gleichzeitig zu erhöhten Ablagerungen zwischen den Zellzwischenräumen.

Alzheimer – Allgemeine Informationen

Bei der Alzheimer-Krankheit handelt es sich um neurodegenerative Krankheit, welche unter anderem zu einer Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit führt. Begleitet wird dies meistens durch eine Abnahme der täglichen Aktivitäten sowie unterschiedlicher Verhaltensauffälligkeiten.

Die erwähnten Plaques bilden sich bereits mehrere Jahre bevor erste klinische Symptome auftreten. Die Krankheit tritt größtenteils bei Personen über 65 Jahren auf.



Ähnliche Artikel:

Kommentieren deaktiviert.