Unfall im Regierungsviertel: Auto stürzt in die Spree
Insassen blieben unverletzt

Unfall im Regierungsviertel: Auto stürzt in die Spree
Am Samstagmorgen ist in unmittelbarer Nähe des Bundestages, mitten im Regierungsviertel, ein Auto in die Spree gestürzt. Bisher schließt die Polizei nicht aus, das es sich um eine vorsätzliche Tat gehandelt habe. Die Insassen des blieben bei dem Unfall unverletzt.
Schleifspuren und durchbrochene Brüstung
Das Fahrzeug stürzte bereits in der Nacht zu Samstag in die Spree, blieb allerdings erst unentdeckt. Das Sicherheitspersonal des Bundestages bemerkte erst am frühen Morgen die Schleifspuren und die durchbrochene Brüstung am Ende der Otto-Bismarck-Allee zur Spree hin, sie verständigten daraufhin die Polizei.
Gegen viertel vor Acht trafen Taucher ein um das Fahrzeug zu bergen, was mittlerweile rund 20 Meter abgetrieben war. Aufgrund der Strömung und trüben Wasser konnte zuerst nicht festgestellt werden, ob sich noch Personen in dem Fahrzeug befinden.
Gegen viertel vor Elf wurde das Fahrzeug dann mithilfe von Luftkissen an die Oberfläche geholt und mit einem Feuerwahrkran geborgen.
Entwarnung per Funk
Kurze Zeit später bekamen die vor Ort eingesetzten Beamten über Funk mitgeteilt, das sich die beiden Insassen des schwarzen BMW 3er Coupe bei der Polizei gemeldet hätten. Die beiden Personen, ein Mann und eine Frau, konnten sich aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien.
Laut Polizeisprecherin Ziesmer werden die beiden momentan zu dem Vorfall vernommen. Bisher ist auch noch unklar, ob es sich um ein Versehen gehandelt haben soll. Jens-Peter Wilken, Sprecher der Berliner Feuerwehr:
Der Wagen muss ein Tempo von mindestens 100 Stundenkilometern gehabt haben.
Neben der Polizei waren an dem Einsatz auch 25 Feuerwehrleute beteiligt. Die Ermittlungen dauern noch an.
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