Geseke: Schiesserei in Störmede – Fingerabdrücke und DNA-Spuren

Beide Opfer der Polizei bekannt - Fahndung läuft weiter

Donnerstag, 26. August 2010, 9:38, Sascha Markuse

Geseke: Schiesserei in Störmede – Fingerabdrücke und DNA-Spuren

Geseke: Nachdem am Dienstagnachmittag zwei Personen in Geseke Störmede durch Kopfschüsse getötet wurden, fahndet die Polizei auf Hochtouren nach den Tätern. Die beiden Opfer konnten mittlerweile identifiziert werden, bei einem der beiden handelt es sich um den Besitzer des 5er BMW, welcher am Tatort stand.

Fingerabdrücke und DNA-Spuren

Die Fahndung nach den Tätern geht weiter. Die Mordkommission wird als nächstes versuchen über die Handy-Provider der beiden Opfer ihre letzten Telefonate zu ermitteln. Zudem werden die am Tatort gefundenen Patronenhülsen auf DNA-Spuren und Fingerabdrücke überprüft.

Staatsanwalt Dietmar Sauerland zu den Ermittlungen:

Auch wenn wir im Moment nicht viel haben: Dieses wird kein ungeklärter Doppelmord werden!


Beide Opfer identifiziert

Die Obduktion hat ergeben, dass die beiden Opfer durch mehrere Kopfschüsse getötet wurden. Bei dem ersten Opfer handelt es sich um einen 45-jährigen Mann, welcher verheiratet ist, allerdings von seiner Frau getrennt lebte. Der in der Ukraine aufgewachsene Mann besaß die deutsche Staatsangehörigkeit und hinterlässt zwei Kinder (14 und 17 Jahre). Ihn hat die Polizei als Halter des BMW ermittelt.

Vor fünf Jahren soll wegen Drogendelikten gegen den Mann ermittelt worden sein, das Verfahren wurde allerdings eingestellt.

Bei dem zweiten Opfer handelt es ich um einen 41-jährigen Russen, zu welchem es bisher allerdings wenig Informationen gibt. Zeugen wollen ihn immer wieder als Begleiter des 45-jährigen Mannes gesehen haben. Auch er soll der Polizei bereits bekannt sein.

Fahndung nach einem blauen VW Polo oder VW Golf

Bisher gibt es keinerlei Informationen zu dem Motiv für die Tat oder den möglichen Tätern.

Zeugen wollen einen blauen VW Polo oder VW Golf mit hoher Geschwindigkeit am Tatort gesehen haben, bisher blieb die Fahndung nach dem Fahrzeug allerdings ohne Erfolg. Auch ein eingesetzter Polizeihubschrauber konnte den Wagen nicht ausfindig machen.



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