Bad Griesbach: Verweste Kinderleiche entdeckt – Mutter gesteht teilweise
Nachmieter entdeckte die verweste Leiche unter einer Matratze

Bad Griesbach: Verweste Kinderleiche entdeckt – Mutter gesteht teilweise
Bad Griesbach: Ein Mann fand in einer Wohnung im niederbayerischen Bad Griesbach eine verweste Babyleiche, versteckt unter einer Matratze. Bei dem Baby soll es sich um den Jungen der 22-jährigen Vormieterin handeln. Gegen die Frau wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.
Verwesungsgeruch machte den Mann darauf Aufmerksam
Der 61-jährige Nachmieter der Frau wurde durch einen starken Verwesungsgeruch auf das Baby aufmerksam. Unter einer Matratze der Vormieterin fand der Mann ein Päckchen, in welchem das männliche Neugeborene zusammen mit einem Teddybären eingewickelt war.
Die junge Frau sagte aus, dass sie das Baby im Mai auf die Welt gebracht habe, der Junge aber nicht mehr gelebt haben soll. Daraufhin wickelte sie die Leiche zusammen mit einem Teddybären in ein Päckchen und versteckte dieses unter der Matratze.
Laut ihrer Aussage wollte sie die Leiche zu späterer Zeit wieder abholen und an einer anderen Stelle begraben. Zudem soll auch ihr Mann, mit dem sie ein weiteres Kind hat, nichts von der Schwangerschaft gewusst haben.
Obduktion belegt Fremdeinwirkung – Mutter gesteht teilweise
Die Obduktion des Säuglings hat ergeben, dass mit einem kantigen Gegenstand auf den Schädel des Neugeborenen eingewirkt wurde. Die 22-jährige gestand, das sie mit dem Griff einer Kombizange auf ihr Kind eingeschlagen habe, als man sie mit dem Beweis konfrontierte.
Laut der Staatsanwaltschaft ist das Motiv der Frau noch nicht geklärt, da sie teilweise widersprüchliche Aussagen gemacht haben soll. Aufgrund des Verwesungszustandes der Leiche ist bisher noch nicht eindeutig geklärt, ob das Baby nach der Geburt noch lebte.
Es wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, welche aber unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.
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