Guatemala: 21 Tote bei Schlammlawinen – Tausende evakuiert

Weitere Regenfälle für die betroffenen Gebiete angesagt

Sonntag, 5. September 2010, 13:04, Sascha Markuse

Guatemala: 21 Tote bei Schlammlawinen – Tausende evakuiert

Guatemala: Aufgrund heftigen Dauerregens ist es im mittelamerikanischen Guatemala zu schweren Erdrutschen gekommen, bei welchen bisher 21 Menschen ums Leben gekommen sind. Mehrere tausend Menschen mussten evakuiert werden.

Mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen

Bisher sind bei den Erdrutschen 21 Menschen ums Leben gekommen, Präsident Álvaro Colom teilte mit, dass 12 Menschen starben, als ihr Bus von einer Schlammlawine erfasst und unter ihr begraben wurde. Der Staatschef hat bereits den Notstand ausgerufen.

Bisher sind neun weitere Opfer bekannt, welche durch die Schlammlawinen ums Leben kamen. Allerdings wird befürchtet, dass es noch weitere Opfer gibt. Zudem soll es zu mehreren Verletzten gekommen sein.

Fast 4000 Menschen wurden evakuiert

Präsident Álvaro Colom teilte weiter mit, dass rund 4000 Menschen vor den Schlammlawinen in Sicherheit gebracht werden mussten. Ungefähr 30.000 weitere Einwohner sollen von den schweren Auswirkungen des Dauerregens betroffen sein.

Der entstandene Schaden soll zwischen 272 bis 390 Millionen Euro betragen. Auch für die nächsten Tage wurden weitere Regenfälle für die Gebiete angesagt.



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