“Legal Highs” Online-Umfrage – Räuchermischungen, Research Chemicals, Badesalze…

Online-Umfrage des Centre for Drug Research an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu "Legal Highs"

Montag, 27. Juni 2011, 15:46, Pierre Markuse

Online Umfrage zu "Legal Highs" - Räuchermischungen, Raumdüfte, Badesalze...
Bild: ephedra – Fotolia.com

“Legal Highs” Online-Umfrage – Räuchermischungen, Research Chemicals, Badesalze…

Keine Lust zu lesen: Direkt zur Umfrage…

Dr. Bernd Werse vom Centre for Drug Research an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sucht Teilnehmer für eine Online-Erhebung zu “Legal Highs” (Räuchermischungen, Badesalz, Dünger…).

Vor einiger Zeit wurde dort bereits an einer Studie über die Konsummotivationen von Räuchermischungs-Konsumenten gearbeitet, die Online-Erhebung ist breiter gefasst und beinhaltet auch Fragen zu anderen “Legal Highs“.

Legal Highs

Legal Highs” sind Rauschzustände, ausgelöst durch “legale” Substanzen, also Produkte die in Deutschland nicht reguliert sind und (noch) nicht unter das BtMG fallen. Dabei handelt es sich meist um Research Chemicals, die anderen Produkten beigefügt werden um “harmloser” zu wirken und rechtlichen Problemen auszuweichen.

Beliebt für solche Beimischungen sind neben Räuchermischungen (Spice etc.) auch Badesalze, Düngerpulver/tabletten oder Bongreiniger. Vor deren Unterstellung unter das BtMG waren z.B. JWH-018, JWH-019,  JWH-073 oder CP 47,497 beliebte Research Chemicals für “Legal Highs“. Die Vielfalt an Research Chemicals ist aber riesig, deswegen finden sich immer wieder neue “legale” Alternativen.

Hier nun der Aufruf zur Teilnahme an der Online-Erhebung von Dr. Bernd Werse:

Online-Umfrage zu Legal Highs

Die erste wissenschaftliche Internetbefragung zum Konsum von “Legal High”-Produkten ist jetzt online!

Unter “Legal Highs” werden psychoaktiv wirksame Produkte zusammengefasst, die z.B. als Räuchermischungen, Raumdüfte, Badesalze, Düngerpillen oder Bongreiniger deklariert werden. Der Handel mit diesen Produkten in Headshops oder in- und ausländischen Internetshops findet in einer rechtlichen Grauzone statt. Die Unübersichtlichkeit des Angebots wird noch durch den Verkauf synthetischer Reinsubstanzen (“Research Chemicals”) verstärkt.

Bislang ist über die Verbreitung von “Legal Highs” wenig bekannt und auch die Motivation der Konsumenten ist noch weitgehend unerforscht.

Die Online-Erhebung  durchgeführt vom Centre for Drug Research an der Goethe-Universität Frankfurt am Main soll hierzu erste Erkenntnisse liefern. Die Ergebnisse sollen auch zur Entwicklung von Hinweisen zu einem risikobewussten Umgang mit “Legal High”-Produkten beitragen.

Link zur Online-Umfrage:

Die Umfrage findet man hier: http://limesurvey.uni-frankfurt.de/limesurvey/index.php?sid=91583&newtest=Y&lang=de

Zur Umfrage gibt es auch eine Facebook-Seite http://www.facebook.com/home.php#!/legale.substanzen

und einen Twitter-Account http://twitter.com/#!/LegalHighs_2011



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